Wildes Elba
25.03.2026 • 04:15 - 05:00 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Lesermeinung
Die Südseite der Insel Elba.
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Die Macchia ist geblieben; schon die alten Römer haben alle Bäume auf Elba gefällt.
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Die Insel Elba
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Es gibt noch 300 Mufflons auf der Insel Elba.
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Originaltitel
Wildes Elba
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2018
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Wildes Elba

Massentourismus und Unberührtheit - ein Ökosystem zwischen zwei Extremen ist sehr selten. Die toskanische Insel Elba ist historisch bedingt ein solcher Ort. Francesca Giannini, Biologin beim Nationalpark Elba und gebürtige Elbanerin, hat ihr Leben dem Kampf für die Natur der Inseln des Toskanischen Archipels gewidmet. Trotz ihrer touristischen Erschließung hat die Insel Elba eine wilde, naturbelassene Seite. Gründe dafür sind die frühe Errichtung eines Nationalparks, die natürliche Unzugänglichkeit der steilen Küsten und des bergigen Hinterlandes sowie das unermüdliche Ringen engagierter Naturschützer. Bis heute sind große Teile Elbas unbewohnt. Inzwischen umfasst der Nationalpark über 50 Prozent der Fläche Elbas. Die größte Insel des Toskanischen Archipels ist deshalb während der Vogelwanderung wichtige Raststation für die kleinen Zugvögel und für die großen Greifvögel auf ihrem Weg von und nach Afrika. Schmetterlinge und Insekten schwärmen aus, wenn im Frühjahr die blumenreiche Macchia die Hänge in ein buntes Farbenspiel taucht. Diese Welt und ihre Bewohner will Francesca Giannini schützen. Die Biologin ist auf der Insel Elba geboren und kämpft an allen Fronten für den Erhalt der Inseln des Toskanischen Archipels. So etwa richten die auf Elba eingeschleppten Wildschweine und Mufflons in der einzigartigen Fauna viele Schäden an. Dank Francesca Giannini wurden strenge Verbote auf der kleinen vorgelagerten ehemaligen Gefängnisinsel Pianosa durchgesetzt. Mit Erfolg: Hier ist die höchste Dichte Italiens von Zugvögeln auf dieser Afrikaroute und hier leben Arten wie ein genetisch einzigartiger Urhase. Wiedehopf und Bienenfresser können ungestört brüten, und auch die Bestände der vom Aussterben bedrohten Korallenmöwen und Gelbschnabel-Sturmtaucher können sich wieder erholen.

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