Serie, Zeichentrickserie
Wir Kinder aus dem Möwenweg
Wir gehen Laterne-Laufen: Alles beginnt wie ein heimeliger Gang durch die Dunkelheit, mit Lichtern und Gesang. Doch schnell wird daraus eine ziemliche Kabbelei zwischen Jungs und Mädchen. Petja soll als Mitglied der Jugendfeuerwehr achtgeben, dass beim Laterne-Laufen die brennenden Kerzen kein Unglück anrichten. Doch Petja treibt Schabernack und gerät deshalb mit Tara, Tieneke, Jul und Fritzi aneinander. Die Mädchen beschließen, Petja zu erschrecken. Kann ja sein, dass Tara und Tieneke eigentlich schon viel zu groß sind zum Laterne-Laufen. Aber weil es ihnen nun mal Spaß macht, Laternen aus Papier zu bastelt, nach Einbruch der Dunkelheit damit zu leuchten und schöne Lieder dazu zu singen, wollen sie sich samt Jul und Fritzi auf den Möwen-Weg machen. Alleine? Nein, weit gefehlt! Denn Taras Mama gibt ihnen eine Art Wachhund an die Seite: Petja! Der ist nämlich bei der Jugendfeuerwehr und soll achtgeben, dass die brennenden Kerzen in den Laternen kein Unglück anrichten. Das genau tut er denn auch und zwar nach Art eines besserwisserischen Aufpassers. Die Mädchen haben Mühe, ihrem Laterne-Laufen angesichts des ständigen Befehle und Ermahnungen Petjas noch irgendeinen Zauber zu erhalten. Doch als der Jungfeuerwehrmann dann auch noch anfängt, mit seinem Helfer Vincent die Mädchen in der Dunkelheit zu erschrecken, ist das Maß voll. Tara und Tieneke, Jul und Fritzi holen zum mächtigen Gegenschlag aus. Wir feiern Geburtstag: Auf den eigenen Geburtstag hat sich Tara natürlich sehr gefreut. Damit es ein rundum unvergesslicher Tag wird, braucht es aber etwas Besonderes. Doch danach sieht es zunächst nicht aus. Alles läuft darauf hinaus, dass Taras Geburtstag bei trüben, kalten November-Wetter nichts bieten wird, was wirklich Spaß macht. Doch dann gibt Mama das Haus frei zum Grusel-Verstecken, und schon ist alle Langeweile vertrieben. Die Kinder haben einen Riesenspaß. Neun Jahre wird Tara heute alt, und so wünscht sie sich frühmorgens beim Auspusten der Kerzen auf dem Geburtstagskuchen, dass der Tag ein ganz besonders schöner wird! Doch ob ihr Wunsch in Erfüllung geht? Schließlich gehen andere Kinder an ihrem Geburtstag ins Kino, in den Kletterpark oder zum Kegeln - machen also irgendwas ‚Besonderes'. Für Taras Eltern jedoch ist das alles zu teu-er. Außerdem ist November, in dem es kalt und schon früh dunkel wird und man keine Gartenparty feiern kann. Als dann auch noch Maus den schönen Kuchen zerquetscht, scheint klar: was für ein Schrottgeburtstag! Doch Tara irrt sich. Denn nicht nur, dass alle Kinder vom Möwenweg mit Ge-schenken und tollen Ideen kommen, wie man mit lustigen Spielen sehr wohl eine schöne Feier haben kann, nein: Mama gibt das ganze Haus, von oben bis unten und mit allen Zimmern, frei zum schaurig schönen Gruselverstecken-Spielen. Und das ist nun wirklich etwas ganz besonders ‚Besonderes'.