Wirtschaft im Stresstest - Ein Jahr unter Mittelständlern
20.02.2026 • 03:45 - 04:30 Uhr
Info, Wirtschaft + Konsum
Lesermeinung
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche und Klaus Scherer.
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Klassiker: Andreas Kraut, CEO bei BIZERBA, Traditionshersteller von Waagen und Messtechnik für Handel und Industrie. Selbst die New York Times schrieb über seine Investition im US-Werk in Richmond, Virginia, mit Blick auf die Strafzölle Donald Trumps.
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Vom Regen in die Traufe? BIZERBA-Werk in Serbien, das als Reaktion auf US-Zölle gegen China gegründet wurde. Nun unterliegt auch Serbien hohen US-Sonderzöllen.
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Wie soll man einen Betrieb lenken, wenn nichts mehr berechenbar ist? Simone Mosca, CEO beim Packing-Spezialisten MOSCA in Waldbrunn, Baden-Württemberg, klagte im Frühjahr über US-Zölle und Reformstau. In den USA stellt sie neue Mitarbeiter ein, zuhause he
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Originaltitel
Wirtschaft im Stresstest - Ein Jahr unter Mittelständlern
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2025
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Wirtschaft im Stresstest - Ein Jahr unter Mittelständlern

Sie fertigen Präzisionstechnologie in Waldbrunn, Balingen und Lübeck, brennen Porzellan in Thüringen oder ernten Wein in der Pfalz. Ihre Firmen sind teils seit Generationen Familienbetriebe. Im Vergleich zu Großkonzernen erhalten sie weniger Aufmerksamkeit von der Politik, dabei gelten gerade sie als das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Und sie standen alle im Jahr 2025 vor den gleichen Herausforderungen - sowohl daheim als auch auf dem Weltmarkt: Stimmungstief, wenn nicht gar Rezension im Inland, dazu ein mörderischer Zollkrieg mit den USA unter Präsident Donald Trump, dem meist wichtigsten Absatzmarkt des deutschen Mittelstandes. ARD-Reporter und Grimme-Preisträger Klaus Scherer hat fünf CEOs im In- und Ausland durch das Krisenjahr 2025 begleitet und beobachtet: Simone Mosca vom Packaging-Spezialisten MOSCA, Andreas Kraut vom Waagen-Hersteller BIZERBA, Sebastian Pohl vom Anlagenbauer GREIF-VELOX, Daniel Jeschonowski vom Porzellan-Produzenten KAHLA und Philipp Lucas vom Pfälzer Weingut LUCASHOF. Sie alle mussten in jenen Monaten in ungewohnter Dichte auf äußere Umstände reagieren, vom internationalen Auf und Ab der angedrohten und zwischenzeitlich vereinbarten US-Zölle bis zu explodierten Energiepreisen und dem versprochenen Stimmungsumschwung im Inland, der aber nicht kam. Ergebnis: Manche passten ihre Fertigungen und Verkaufsverhandlungen an, manche schmälerten Gewinnmargen, suchten Ersatzmärkte in Asien oder bauten tatsächlich, Trump zuliebe, ihre Produktion an US-Standorten aus. Ihre Noten für das ablaufende Jahr fielen am Ende mittelmäßig aus, während sie für das Folgejahr auf Besserung hoffen. Und alle bestätigen, was schon Ludwig Ehrhard beschwor: Wirtschaft sei mindestens zur Hälfte Psychologie. Auch Bundeswirtschafts-ministerin Katherina Reiche stellte sich für die Doku Scherers Fragen zu ihrem ersten Amtsjahr. Zudem liefert und erläutert das Münchener IFO-Institut erhellendes Zahlenmaterial.

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