Mediensucht ist kein Lifestyle-Problem, sondern eine ernsthafte Störung. Die Reportage "Wegen Handy in die Klinik !?" zeigt Betroffene im digitalen Dauerrausch und beim radikalen Entzug . Zwischen Klinikflur, Selbstreflexion und Präventionsarbeit zeigt Reporterin Helena Brinkmann, wie Algorithmen unser Belohnungssystem kapern und warum der Weg aus der Abhängigkeit oft schwer zu finden ist. Der letzte Blick vor dem Einschlafen, der erste Griff nach dem Aufwachen: Das Smartphone ist für die meisten heute unverzichtbar. Doch wo endet die Gewohnheit und wo beginnt eine Sucht? In der Reportage "Wegen Handy in die Klinik !?" begibt sich Y-Kollektiv-Reporterin Helena Brinkmann in eine Welt zwischen Dauer-Online-Sein und radikalem Verzicht. Sie wirft einen ungeschönten Blick auf das Phänomen der Mediensucht, eine "Epidemie", deren Fallzahlen seit der Corona-Pandemie drastisch gestiegen sind. Dennoch haben es Betroffene oft nicht leicht, Anerkennung und Hilfe zu bekommen. Da Mediensucht im aktuellen Diagnosesystem der Krankenkassen noch nicht vollumfänglich als eigenständiges Krankheitsbild verankert ist, fehlen vielerorts Therapieplätze, während die Gesellschaft das Problem häufig noch als bloßes "Lifestyle-Phänomen" belächelt. Die Reportage räumt mit diesem Vorurteil auf und zeigt: Mediensucht ist kein Mangel an Disziplin, sondern eine ernsthafte psychische Störung. Ob Gaming, Social Media oder Streaming - moderne Algorithmen sind darauf programmiert, unser Belohnungssystem zu kapern und uns in einer digitalen Endlosschleife festzuhalten. Im Zentrum des Films stehen Betroffene, deren Alltag überwiegend vor dem Bildschirm stattfindet oder stattfand, und die essenzielle Frage: Wie kommt man aus dieser Abhängigkeit wieder raus? Die Reportage verzichtet dabei auf die klassische Distanz reiner Expertengespräche und setzt stattdessen auf authentische Begegnungen und hautnahe Einblicke. Helena Brinkmann begleitet verschiedene Protagonisten auf ihrem Weg. Wir erleben mit, was es bedeutet, wenn sich ein junger Mensch für einen radikalen Schritt entscheidet: den stationären Entzug in einer Fachklinik. Wie entkommt man in einer durchdigitalisierten Welt dem ständigen Mediankonsum, der bisher den gesamten Takt vorgegeben hat? Und wie findet man wieder zurück ins Leben? Im Gegensatz dazu treffen wir einen Mann, der sich mit seinem übermäßigen Medienkonsum arrangiert hat und dessen Alltag zeigt, wie die digitale Präsenz das soziale Umfeld beeinflusst. Ein ehemaliger Süchtiger, der heute Aufklärungsarbeit leistet, zeigt wiederum, dass ein Ausstieg möglich ist, aber lebenslange Wachsamkeit erfordert. Zwischen Klinikalltag, Medientraining und einem Experiment im "Offline Club" zeigt der Film eindrücklich, wie präsent digitale Medien in unserem Leben sind. Auch die Autorin Helena Brinkmann hinterfragt dabei ihre eigene Mediennutzung. Für die Journalistin ist ihr Smartphone unverzichtbares Arbeitsmittel und "Zeitgeist-Barometer". Doch im Spiegel der Schicksale ihrer Protagonisten beginnt sie zu reflektieren: Wo hört die berufliche Notwendigkeit auf und wo beginnt der eigene Kontrollverlust?
Kirsten Nehberg schildert in ihrem neuen Buch die Abenteuer und Herausforderungen, die sie als Tochter des bekannten Survival-Experten Rüdiger Nehberg erlebte. Von ABBA-Besuchen bis hin zu monatelangen Reisen: Ein Leben am Rande der Norm.
Auch im Alter können Migränetherapien wie CGRP-Antikörper und Triptane wirksam eingesetzt werden. Entscheidend ist der individuelle Gesundheitszustand, nicht das Alter.
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Volker Busch erklärt in seinem Buch, wie die abendliche Pflege des Gehirns für Klarheit und Zuversicht sorgt. Mit leicht verständlichen Anregungen zeigt er, wie sich kreisende Gedanken vermeiden lassen und man mit einem guten Gefühl in den nächsten Morgen startet.
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Ein kleiner Schnitt am Finger endet für einen Mann in einer lebensbedrohlichen Sepsis, die zu mehreren Amputationen führt. Ein KI-Modell soll nun helfen, solche Fälle frühzeitig zu erkennen und Leben zu retten.