Serie, Zeichentrickserie
Yakari
Reise in die Urzeit: Yakari und seine Freunde entdecken das Skelett eines riesigen Vogelwesens an einer Felswand. Yakari fragt sich, um welches Tier es sich wohl handeln könnte. Von einem so großen Vogel ohne Flügel hat er noch nie gehört. Er möchte wissen, wie der Vogel zum Gefangenen der Felswand wurde. Da erscheint Großer Adler und schickt Yakari im Traum zurück in die Urzeit. Dort begegnet Yakari dem Urzeitvogel aus der Felswand, Diatryma, einem Vorfahren der heutigen Wildgänse. Diatryma erzählt Yakari von sich und seiner Zeit, in der es noch keine Menschen gab. Mit ihm zusammen lernt Yakari das eigensinnige Urpferd Eohippus kennen, das ihn stark an Kleiner Donner erinnert. Diatryma und Eohippus machen ein Wettrennen, das der Vogel gewinnt. Ein riesiger Vulkan ist kurz vor dem Ausbruch und für Yakari ist es Zeit, Abschied von Diatryma zu nehmen und in seine Welt zurückzukehren. Das Geheimnis von Kleiner Donner: Kleiner Donner war tagelang verschwunden. Plötzlich taucht er mit einem verletzten Pferd in Yakaris Lager auf. Die Männer aus Yakaris Stamm vermuten, dass das Pferd die Nacht nicht überleben wird, und wollen es töten, um es von seinen Leiden zu erlösen. Doch als sich Kleiner Donner schützend vor seinen Freund stellt, beschließen die Männer, noch eine Nacht abzuwarten. Kleiner Donner erzählt Yakari von seinen unglaublichen Erlebnissen mit Großer Grauer, so heißt das verletzte Pferd. Kleiner Donner war dem Ruf der Großen Ebenen in die Weite der Prärie gefolgt. Dort versammelte der Geist des Pferdevolkes die tapfersten und mutigsten aller Mustangs um sich. Er gab ihnen auf, sich dreier Prüfungen zu unterziehen, eine schwieriger und gefährlicher als die andere. Bei einer dieser Prüfungen fing die Mähne von Großer Grauer Feuer. Kleiner Donner hat es gerade noch geschafft, seinen Freund in Yakaris Lager zu schleppen. Da hören Yakari und Kleiner Donner ein Wiehern. Die große Dürre: Es herrscht eine furchtbare Dürre, alle Flüsse sind ausgetrocknet und die Quellen versiegt. Die Sioux müssen fortziehen, doch Kleiner Donner ist auf seiner Suche nach Wasser in der Prärie verschollen. Yakari will seinen Freund nicht zurücklassen und macht sich gemeinsam mit Regenbogen auf die Suche nach ihm. Sie finden Kleiner Donner völlig entkräftet an einem ausgetrockneten Flussbett. Er braucht dringend Wasser, um zu überleben. Da treffen sie auf die Schlange Rotkopf, die ihnen ein Geheimnis anvertraut. Vor langer Zeit gab es schon einmal keinen Tropfen Wasser in der Prärie, da schickte der große Geist den Sioux eine seltsame, schwarz geschuppte Schlange, die Regenbogenschlange. Sie spannte sich im Bogen von einem Ende des Himmels zum anderen und rieb sich an den Wolken, wodurch es endlich regnete. Rotkopf führt Yakari zu seinen Schlangenfreunden, um auch jetzt den Geist der Regenbogenschlange anzurufen. Yakari und der weiße Bär: Auf der Suche nach Blaubeeren begegnet Yakari dem Albino-Bären Schneeball. Schneeball jagt ihm einen gehörigen Schrecken ein, da Yakari einen weißen Bären noch nie gesehen hat. Als Yakari im Indianerlager von seinen Erlebnissen erzählt, beschließt Gespannter Bogen, Schneeball zu jagen. Das Fell dieses seltenen weißen Bären fehlt ihm noch in seiner Trophäensammlung. Yakari sucht Schneeball noch einmal auf und die beiden freunden sich an. Schneeball erzählt ihm, dass er von seiner Braunbär-Familie fortgelaufen ist, weil ihn alle immer nur wegen seines weißen Pelzes gehänselt haben. Jetzt lebt er allein in einer Höhle. Plötzlich schlägt ein Pfeil haarscharf an Schneeball vorbei in einem Baum ein. Es ist Gespannter Bogen, der Yakari gefolgt ist und Schneeball unbedingt erlegen will. Wird es Yakari und Schneeball gelingen, den Angriffen dieses gemeinen Jägers zu entkommen? Der geheimnisvolle Fischer: Der Winter naht und die Sioux müssen so viele Fische wie möglich fangen, um genügend Vorräte einzulagern. Yakari und Kleiner Dachs wollen dabei unbedingt die Besten sein. Voller Tatendrang brechen sie auf, ohne auf Regenbogen zu warten. Kleiner Dachs sagt, dass man beim Fischfang sowieso kein Mädchen brauchen könne. Am Fluss müssen sie feststellen, dass ein geheimnisvoller Fischer viel mehr Fische fängt als sie. Der Fremde macht sich auch noch lustig über die beiden. Irgendetwas ist faul an dieser Geschichte. Warum ist er ganz allein und wo sind die anderen Stammesmitglieder? Yakari und Kleiner Dachs versuchen, die Identität des geheimnisvollen Fremden herauszufinden. Dabei machen sie eine unglaubliche Entdeckung. Die sprechende Eiche: Yakari gewinnt gegen Kleiner Dachs im Baumklettern. Dabei schummelt er ein wenig und behauptet obendrein noch, dass er alles besser könne als sein Freund. Kleiner Dachs kann das nicht auf sich sitzen lassen. Er wirft Yakari vor, dass er immer meint, alles besser zu können und läuft beleidigt weg. Im Folgenden läuft tatsächlich alles hervorragend für Yakari. Als sich Yakaris Drache kurz darauf in einem Baum verfängt, kommt er wie von Geisterhand wieder zu ihm zurückgeflogen. Und dann entdeckt Yakari auch noch ein ungeahntes Talent: Die Bäume beginnen, mit ihm zu sprechen. Als ein Gewitter naht, bitten sie ihn, sie vor den auf sie herabstürzenden Blitzen zu schützen. Yakari gibt sich alle Mühe und hat mithilfe seines Drachen eine zündende Idee. Doch sind die Bäume tatsächlich so lebendig, wie sie Yakari erscheinen? Die verfluchte Schlucht: Yakari und Kleiner Dachs machen ein Wettrennen auf ihren Ponys. Dabei läuft Kleiner Dachs zu einer Schlucht, zu der der Zutritt für die Sioux verboten ist. Kleiner Donner wird hier von einer Schlange gebissen. Das Gift wirkt schnell und es bleibt keine Zeit, zum Stamm zurückzukehren und den Medizinmann aufzusuchen. Daher lässt der Wächter der Schlucht Yakari passieren, denn dort lebt ein Einsiedler, der als Einziger über ein Gegengift verfügt. Aber auch in der Schlucht hat Yakari mit widerspenstigen Wesen zu kämpfen. Er trifft auf ein unheimlich aussehendes Pony und eine Gruppe Ziegen, die sich über ihn lustig machen und ihm den Weg versperren. Yakari hilft ihnen, ein gemeinsames Abenteuer zu bestehen und dringt schließlich zum Einsiedler vor. Aber wird die Zeit reichen, Kleiner Donner zu retten?