Serie, Zeichentrickserie
Yakari
Die Bärenkralle: Der Jäger Stolze Wolke hat seit langer Zeit keine Beute mehr gemacht und meint, dass nur noch ein mächtiger Talisman seine Pechsträhne beenden wird. Unter allen Umständen will er sich eine Bärenkralle verschaffen und macht nun Jagd auf die Mutter von Honigmäulchen und Zuckerschnäuzchen. Yakari muss verhindern, dass seinen Freunden solch ein Leid zugefügt wird. Aber er hat es mit einem gefährlichen Gegner zu tun, denn Stolze Wolke ist wild entschlossen, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Er springt mit seinem Pferd über eine gefährliche Schlucht, um Yakari und Kleiner Donner abzuhängen, und schließlich stellt er die Bärenmutter auf einer Lichtung und zielt mit seinem Bogen auf sie. Da kommt Yakari und stellt sich zwischen die Bärin und den Schützen. Die Geistermaske: Yakari findet in der Prärie einen Medizinbeutel, den kostbarsten Besitz eines Stammesmitglieds. In einem Traum erscheint ihm der Besitzer des Beutels, Tanzender Bär, und fordert ihn auf, ihm den Beutel zu bringen. Yakari erfährt von Der-der-alles-weiß, dass Tanzender Bär einst ein edler und stolzer Jäger war, der dem Stamm der Sioux angehörte. Seit langer Zeit ist er in der Prärie verschollen. Yakari macht sich mit Kleiner Donner auf, Tanzender Bär seinen Beutel zu bringen. Seine Suche führt ihn in eine seltsame Höhle, zu Fledermäusen und geisterhaften Erscheinungen. Hier ist die Seele von Tanzender Bär gefangen und wartet darauf, endlich in die ewigen Jagdgründe einkehren zu dürfen. Doch dazu muss Yakari dem einstigen Krieger den Medizinbeutel bringen. Yakari muss seinen ganzen Mut aufwenden, denn Fledermäuse und seltsame Geister stellen sich ihm in den Weg. Der Mondgeist: Yakari und Kleiner Dachs sollen für ihren Stamm ein Winterquartier suchen. Als sie endlich einen geeigneten Platz gefunden haben, taucht plötzlich eine seltsame und furchterregende Gestalt auf, die versucht, sie zu verjagen, der Mondgeist. Kleiner Dachs will sofort nach Hause, aber Yakari gibt so schnell nicht auf und will dem Geheimnis um den Mondgeist auf den Grund gehen. Die Tiere der Gegend helfen Yakari dabei nicht. Sie stehen ihm ablehnend gegenüber und sprechen in den höchsten Tönen von Gute Mutter, einer alten Frau, die sich um die Tiere kümmert und sie gesund pflegt, wenn sie krank sind. So sehr Gute Mutter die Tiere mag, betrachtet sie die Menschen als Feinde der Tiere und hat mit ihnen abgeschlossen. Yakari ist schon auf dem Rückweg, da erfährt er, dass Gute Mutter verletzt ist und die Hilfe der Menschen braucht.