Zwischen Kühen und Super-Schwader
10.05.2026 • 01:45 - 02:15 Uhr
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Originaltitel
Zwischen Kühen und Super-Schwader - Großstadtbauer Freddy im Einsatz
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2022
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Zwischen Kühen und Super-Schwader

Mutterkuhhaltung, Fleischverkauf ab Hof, Pferdepension und Lohnarbeiten: Freddy Schmoldt setzt auf seinem Hof in Hamburg-Altengamme auf mehrere Standbeine. Im Herbst wartet die Maisernte, Futter fürs eigene Vieh und für andere Betriebe. Freddy hat noch nie erlebt, dass die Ernten ohne Probleme ablaufen. Mithilfe seiner Mitarbeitenden und seinem Talent zum Improvisieren versucht der Großstadtlandwirt, alle Hindernisse zu überwinden und am Ende das Winterfutter für seine 170 eigenen Kühe sicher einzulagern. Der 44-jährige Landwirt lebt mit seiner Frau Alena und den vier Kindern (fünf bis 13 Jahre) in den Vier- und Marschlanden nahe der Elbe. Er hat den Bauernhof von seinem Großvater übernommen, da war er gerade 26 Jahre alt. Bei Freddy geht es quasi immer um die Wurst, auch beim ersten eigenen Hoffest. Die neue Currywurst samt neuer Soße wollen er und Frau Alena da präsentieren. Sie hoffen, dass die Wurst, hergestellt aus dem Fleisch ihrer eigenen Tiere, ein Renner wird. Dann ruft wieder der Arbeitsalltag: Fütterung der Pensionspferde mit Heu. Dabei büxen die aber aus und Freddy muss die Tiere mithilfe seiner Frau Alena und einigen Dorfbewohnern mit viel Mühe und Laufeinsatz wieder einfangen. Danach will Freddy einige Rinder mit ihren Kälbern von einem Stall in den anderen umsortieren. Im Kuhstall kommt es zu einem wilden Durcheinander. Im Sommer müssen die Einnahmen stimmen. Da verdient Freddy das meiste Geld. Allein mit seinen Kühen und der Kälberzucht könnte er aber nicht über die Runden kommen. Einige von Freddys Mutterkühen haben im heißen Sommer auf der Weide an der Elbe oft nicht mehr genug Gras zu fressen. Sie müssen auf dem sandigen Boden zugefüttert werden. Die anhaltende Trockenheit ist ein Riesenproblem. Einige von Freddys Kollegen müssen schon an ihre Wintervorräte ran, damit ihre Rinder draußen mit Futter über die Runden kommen. Freddy hat zum Glück noch ein paar Weideflächen, die er jetzt nutzen kann. Damit der Hof gut über die Runden kommt, setzt Freddy auch auf Lohnarbeit: Der Landwirt hat in seinen ersten eigenen Feldhäcksler viel Geld investiert. Und das muss sich jetzt rechnen. Deshalb freut sich Freddy über einen Großauftrag. Für einen Kunden soll er 200 Tonnen Futtermais fürs Vieh häckseln. Freddy und seine Mitarbeitenden müssen bei der Arbeit richtig aufpassen, denn manchmal laufen auch Wildschweine im Maisfeld herum. Seinen riesigen Maishäcksler mit sechs Meter breiter Schneidvorrichtung überlässt Freddy lieber seinem jungen Mitarbeitenden Jens, der die Maschine viel besser manövrieren kann als er. Mit dem Maishäcksler Model Jaguar sieht sich Freddy nun in einer "anderen Liga". Der NDR hat ein Jahr lang Alena und Freddy bei ihrer anstrengenden Hofarbeit am Rande der Großstadt begleitet. "Die Nordreportage" zeigt, wie sich der Rinderzüchter in dritter Generation behauptet.

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