nachtlinie extra
26.01.2026 • 09:05 - 09:50 Uhr
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Blick auf die Nachtlinie.
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Originaltitel
Nachtlinie extra
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2024
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Mehr als 1.600 jüdische Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Die wenigen Überlebenden und Rückkehrer aus den Lagern gründeten eine neue Israelitische Kultusgemeinde, die heute auf ca. 2.500 Mitglieder angewachsen ist. Im Jahr 1900 war Nürnberg die zweitgrößte Jüdische Gemeinde Bayerns. Anfang der 1920er-Jahre zählte die Israelitische Gemeinde mehr als 9.000 Mitglieder. Doch im Jahr 1933 begann mit den Nationalsozialisten die Zerstörung jüdischen Lebens und die Ermordung der Nürnberger Juden. Die Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg erlosch und wurde erst im Dezember 1945 wieder gegründet. Das Gemeindezentrum an der Arno-Hamburger-Straße wurde errichtet. Es bildet heute noch das Zentrum der Jüdischen Gemeinde. Hier haben auch ein Seniorenheim und der Pflegedienst ihren Sitz. Mit zahlreichen Aktivitäten wie dem Sportclub Makkabi, dem Unterricht für Kinder und Jugendlichen, einem Jugendzentrum und dem Bau eines eigenen Kindergartens ist die Gemeinde ein Zentrum für die Jüdinnen und Juden. Ein offenes Haus: Das ist die Vision Arno Hamburgers, dem Gemeindevorsitzenden. Regelmäßig werden Schulklassen, Polizei und gesellschaftliche Gruppen in die Gemeinde eingeladen. Und auch der Austausch mit der Stadtgesellschaft funktioniert: So etwa hat die Stadt Nürnberg vergangenes Jahr 75 Jahre Israel gemeinsam mit Vertretern der Jüdischen Gemeinde und der Politik gefeiert. 2024 planen Stadt und Jüdische Gemeinde eine große Feier zum 150. Jubiläum der Einweihung der - später zerstörten - Hauptsynagoge am Hans-Sachs-Platz. Über die jüdische Geschichte der Stadt sowie über die Aktivitäten der Israelitischen Kultusgemeinde heute und die Integration jüdischen Lebens in die Stadtgesellschaft spricht Andreas Bönte mit Jo-Achim Hamburger, dem Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde Nürnberg, dem Oberbürgermeister Marcus König, der Leiterin der Abteilung Kulturhistorische Museen Dr. Evelyn Reitz und dem evangelischen Pfarrer Dr. Martin Brons.

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