Prostitution unterm Penthouse - Leben am Straßenstrich
Produktionsland
D
Produktionsdatum
2026
Info, Gesellschaft + Soziales
rbb24 Reportage: Prostitution unterm Penthouse
Im Berliner Kiez an der Kurfürstenstraße prallen zwei Realitäten aufeinander: Der Wunsch nach einem sicheren Zuhause – und eine Situation rund um den Straßenstrich, die sich zuspitzt. Die Reportage "Prostitution unterm Penthouse - Leben am Straßenstrich" erzählt nah, direkt und beobachtend von einem Ort mit wachsender gesellschaftlicher Sprengkraft. Rund um die Kurfürstenstraße an der Bezirksgrenze von Mitte und Schöneberg sind in den vergangenen Jahren moderne Wohnhäuser entstanden. Neue, zahlungskräftige Mieter und Eigentümer sind eingezogen – viele in der Erwartung, dass sich das Milieu mit der Gentrifizierung zurückziehen würde. Doch das Gegenteil ist eingetreten: Drogenkonsum, Gewalt und Verwahrlosung prägen zunehmend das Straßenbild. Für die Anwohnenden bedeutet das einen Alltag zwischen Verunsicherung und Ohnmacht. Die Kamera begleitet Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem direkten Lebensumfeld. Viele von ihnen möchten aus Angst anonym bleiben. Sie berichten von Einbrüchen, beschädigtem Eigentum und fremden Personen im Haus. Einige sprechen offen von Angst, andere von Frustration – und davon, sich von Politik und Behörden im Stich gelassen zu fühlen. Gleichzeitig blickt die Reportage auf die Entwicklung eines Kiezes im Wandel. Prostitution gehört hier seit Jahrzehnten zum Alltag. Doch was früher zumindest teilweise von Austausch und gewachsenen Strukturen geprägt war, ist heute zunehmend von Anonymität und Härte bestimmt. Der evangelische Pfarrer Burkhard Bornemann, der lange als Vermittler im Kiez aktiv war, beschreibt eine spürbare Verschärfung der Lage in den vergangenen Jahren. Stationäre Hilfsangebote mussten sogar eingestellt werden, nachdem selbst diese Räume vom Milieu vereinnahmt wurden. "Prostitution unterm Penthouse - Leben am Straßenstrich" führt diese Perspektiven zusammen, ohne einfache Antworten zu liefern. Die Reportage zeigt einen Kiez am Kipppunkt: zwischen Aufwertung und Verdrängung, zwischen Sicherheitsbedürfnis und sozialer Realität. Ein System aus Armut, Abhängigkeit und Gewalt lässt sich nicht wegmodernisieren – und stellt Politik, Gesellschaft und Anwohner gleichermaßen vor Herausforderungen.
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