Wir verbringen rund 90 Prozent unseres Lebens in geschlossenen Räumen und atmen dort die Luft ein, die uns umgibt und in der wir leben. Diese "treffpunkt medizin"-Neuproduktion in zwei Teilen untersucht, wie Luft uns gesund oder krank machen kann, denn jeder einzelne Atemzug bringt die Stoffe aus der Raumluft nicht nur in die Lunge, sondern hat potenziell Auswirkungen auf den ganzen Körper und sogar die Psyche. Durch die Corona-Pandemie ist vielen Menschen erst bewusst geworden, welchen Unterschied es macht, ob man sich im Freien oder in Innenräumen mit Sauerstoff versorgt. In schlechter Luft wird die Infektionsgefahr auch deshalb größer, weil unsere Schleimhäute und die Zellen des Immunsystems ihre Funktion nicht mehr so gut erfüllen können. Die berühmt-berüchtigten Aerosole, an die sich Viren heften, sind längst nicht die einzigen Problemstoffe, die von der Innenraumluft ins Innere unseres Körpers gelangen. Die Bandbreite reicht von winzigen radioaktiven Partikeln, die Krebs erzeugen können, über Schimmelsporen und Bakterien bis hin zu eigentlich harmlosen Gasen, wie etwa CO2, das nicht nur unser Klima ruiniert, sondern auch unsere intellektuellen Fähigkeiten am Arbeitsplatz oder in der Schule. Das Problem hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten dramatisch verschärft, nicht nur weil die Aufenthaltsdauer in Innenräumen stark gestiegen ist, sondern auch, weil diese Innenräume durch bauliche Maßnahmen immer dichter werden und damit der Luftaustausch geringer. Das führt unter anderem dazu, dass Stoffe, wie das Edelgas Radon sich in Häusern stärker anreichern können als früher. Dadurch wird Radon zu einem gravierenden Gesundheitsproblem, das noch dazu den wenigsten Menschen bekannt ist, obwohl gerade in Mitteleuropa Radon in relativ hohen Dosen aus dem Gestein entweicht und über die Keller in die Wohnräume eindringt. Die Zukunft bringt für die Innenraumluft noch weitere Herausforderungen: Menschengemachte Verbrennungsprozesse aber auch Waldbrände machen die Luftqualität immer problematischer und jede Luft im Innenraum kommt letztlich von außen und wird innen meist noch verschlechtert. Diese negativen Effekte werden durch die beginnende Klimakatastrophe noch deutlich größer werden: Der Aufenthalt im Freien wird bei steigenden Temperaturen tendenziell weniger und dazu kommt noch, dass viele Allergene und Krankheitserreger bei Trockenheit und Hitze mehr Krankheitspotenzial aufweisen. Die gute Nachricht: den allergrößten Teil der krankmachenden Faktoren kann man mit technischen Hilfsmittel aus der Luft entfernen. Luftreinigung und Filterung funktionieren allerdings nur dann, wenn sie technisch hochwertig sind sowie richtig und konsequent eingesetzt werden. Manche halbherzigen Lösungen können Probleme noch verschlimmern. Diese Dokumentation zeigt anhand eindrucksvoller Beispiele und Patientengeschichten welche gesundheitlichen Risiken die Luft, in der wir leben belasten und wie diese Risiken vermieden werden können. Experimente und Interviews mit Experten machen Probleme und Lösungen sichtbar und einfach verständlich.
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Neujahrsvorsätze sind oft zum Scheitern verurteilt. Warum das so ist und wie man es besser machen kann, zeigt dieser Artikel: mit realistischen Zielen und Pausen statt Stress.
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