Cäsar Enrico Bandello und Joe Massara sind zwei wenig erfolgreiche Kriminelle. Während Joe mit Hilfe seiner Freundin Olga den Weg zurück ins bürgerliche Leben sucht, strebt Enrico nach einer ganz anderen Karriere: Er will die Nummer Eins der Unterwelt werden. Deshalb tritt er in die Gang von Sam Vettori ein. "Little Caesar", wie ihn seine Kollegen nennen, ist ehrgeizig. Nach der Devise "Erst schießen, dann diskutieren" kämpft er sich rücksichtslos nach oben und bootet schon bald seinen Gönner aus...



Hollywood reagierte schnell auf die Erfolge des Supergangsters Al Capone, 1931 inszenierte Mervyn LeRoy ("Quo Vadis") mit "Little Caesar" ein stilbildendes Meisterwerk des Gangster-Genres, das unzählige andere Werke nach sich zog und den Siegeszug des Gangsterfilms einläutete. Schnörkellose Dramaturgie, psychologische Tiefe und temporeiche Inszenierung sorgen für beste Unterhaltung. Überragend: Edward G. Robinson in der Rolle des mit allen Wassern gewaschenen Gangsters Cäsar Enrico Bandello.

Foto: ARD/Degeto