Jim Apperson, Sohn eines reichen Unternehmers, ist ein Tunichtgut. Sein Vater und sein Bruder Harry drängen ihn, endlich in den Betrieb einzutreten, aber umsonst. Bei einer Parade zum Kriegseintritt der Vereinigten Staaten springt die Kriegsbegeisterung auf ihn über und er mustert an. Wie ein Held wird er von seiner Familie und seiner Freundin Justyn verabschiedet. In Frankreich werden sie auf dem Land stationiert. Jim und das Bauernmädchen Mesalinda verlieben sich ineinander; aber ihr wird klar, dass Jim nicht bei ihr bleiben wird. Die Soldaten werden an die Front berufen. Jim erlebt den Krieg als puren Horror. Schwer verletzt wird er ins Lazarett eingeliefert, wo ihm ein Bein amputiert wird. Als er hört, dass er nur sechs Kilometer von Mesalindas Hof entfernt ist, schleppt er sich aus dem Lazarett...

Bereits mit seinem Debütfilm "The Grand Military Parade" von 1913 griff der großartige Regisseur King Vidor ein ähnliches Thema auf. In "The Big Parade" schildert er eindrucksvoll wie ein junger Mann - John Gilbert war nach diesem Film ein großer Star - unbedarft in den Krieg schlittert. Dies war das erste Meisterwerk von Vidor, dem später Filme wie "Ein Mensch der Masse" (1928), "Hallelujah" (1929), "The Champ" (1931), "Unser täglich Brot" (1934), "Die Zitadelle" (1938), "Nordwest-Passage" (1940), "Duell in der Sonne" (1946) und "Krieg und Frieden" (1956) folgten.