Eine junge Studentin ist während einer Zugfahrt nach Manchester brutal ermordet worden. Ihr Psychologiedozent Dr. Fitzgerald, ein übergewichtiger, kettenrauchender, spielsüchtiger und dem Alkohol zugeneigter Zyniker, genannt Fitz, bietet der Polizei seine Hilfe an. Neben den Gleisen entdeckt die Polizei einen bewusstlosen, mit Blut verschmierten Mann. Der rätselhafte Unbekannte behauptet, sein Gedächtnis verloren zu haben. Fitz nimmt ihn in sein gnadenloses tiefenpsychologisches Kreuzverhör.

Für eingefleischte Krimi-Fans sind die Episoden um den britischen Psychologie-Professor Dr. Fitzgerald - "Fitz" - (Robbie Coltrane) ein ähnlicher Leckerbissen wie die "Columbo"-Filme bei RTL. Hier geht's weniger um Raufereien, Schießereien, Sexereien, hier wird ein Organ bemüht, das der Fernsehzuschauer bei gewohnt tumber TV-Unterhaltung gerne ausschaltet: das Gehirn. Und Fitz hat's ähnlich faustdick hinter den Ohren wie Inspector Columbo. Der intellektuelle Ganovenjäger hat eine stattliche Fangemeinde in Deutschland - nicht von ungefähr kommt die Bezeichnung "Fitzomania". In über 30 Ländern ermittelt Dr. Fitz, wobei allein in Großbritannien immer wieder Marktanteile von knapp 60 Prozent (ca. 13 Millionen Zuschauer) erreicht wurden.

Foto: ZDF