Der Gangster Doc McCoy ist zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Als er vier Jahre davon verbüßt hat, sorgt der korrupte Politiker Jack Beynon dafür, dass er vorzeitig entlassen wird. Zu diesem Zeitpunkt weiß McCoy noch nicht, dass seine Frau Carol dafür eine Nacht mit Beynon verbringen musste. Beynon braucht McCoy, der ihm eine Bank ausrauben soll; der Überfall soll kriminelle Machenschaften verschleiern. McCoy und Carol führen den Bankraub kaltblütig aus, anschließend versucht McCoy, sich seines gefährlichen Komplizen Rudy zu entledigen. Er schießt ihn nieder, aber Rudy überlebt und macht sich an seine Verfolgung. Beynon gibt McCoy zynisch zu verstehen, dass Carol der Preis für seine Freilassung war. Carol tötet den Politiker daraufhin; McCoy, der mit aggressiver Wut auf Beynons Eröffnung reagiert, demütigt seine junge Frau, muss jedoch alles daransetzen, zusammen mit ihr der Polizei und den Leuten des getöteten Beynon zu entkommen ...

Unmittelbar nach "The Getaway" heirateten Steve McQueen und Ali MacGraw. Seinerzeit waren sie ein Traumpaar. Er der populärste Actionstar seiner Zeit, sie die Schauspielerin ("Love Story") für die sauberen Träume. Die Ehe hielt fünf Jahre. Jim Thompson, auf den die Vorlage zurückgeht, war Zeit seines Lebens ein ergreifend erfolgloser Krimi-Autor. Nach seinem Tod wird er immerfort verfilmt ("After Dark, My Sweet", "The Grifters"). Seine Bücher erscheinen heute im Diogenes Verlag. Regisseur Sam Peckinpah (1926-84) dürfte der Mann mit den meisten Leichen in Nicht-Kriegsfilmen sein. Allein "The Wild Bunch - Sie kannten kein Gesetz", "Pat Garrett jagt Billy the Kid" und "Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia" werfen einen unübersehbaren Leichenberg auf. 1993 drehte Roger Donaldson ein gleichnamiges Getaway mit Alec Baldwin und Kim Basinger in den Hauptrollen.

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