Das gab es in 70 Folgen von "Rosins Restaurants – Ein Sternekoch räumt auf" noch nie, doch für "Claudias Ding" in Geilenkirchen scheint jede Hilfe zu spät zu kommen. Die Besitzerin der Imbissbude zwingt Frank Rosin zu einer schweren Entscheidung.

Seit fast sieben Jahren ist der mit zwei Sternen ausgezeichnete TV-Koch im In- und Ausland unterwegs und rettet Restaurants vor dem Aus. Eine Situation wie in Geilenkirchen hat aber auch Frank Rosin noch nicht erlebt. Imbissbuden-Besitzerin Claudia hat 50.000 Euro Schulden angehäuft, betreibt einen unwirtschaftlichen Lieferservice und bietet viel zu viele Speisen an.

Schlimmer noch: Sie zieht auch ihre Familie mit in den Ruin, da sie von Mutter Erika, Vater Bernhard, Ehemann Michael und ihrem Bruder finanziell unterstützt wird. Sternekoch Frank Rosin ist entsprechend schockiert, nimmt die Herausforderung aber an.

Radikale Maßnahmen

Er stellt den Lieferservice ein, renoviert "Claudias Ding" und kürzt die Auswahl auf der Speisekarte. Doch als er einige Tage später zurückkommt, muss Rosin feststellen, dass alles schon wieder so ist, wie zuvor. Keiner seiner Ratschläge wurde umgesetzt und Besitzerin Claudia reagiert mit Ablehnung statt mit Einsicht.

"Ich kann dafür keine Verantwortung übernehmen. Ich denke, dass für mich die Reise hier zu Ende ist", stellt Rosin fest und bricht die Rettungsaktion ab.

Ob sein Engagement vergeblich war oder ob er Claudia mit seiner frühzeitigen Abreise doch noch die Augen öffnen konnte, zeigt kabel eins am Dienstag um 20.15 Uhr in "Rosins Restaurants - Ein Sternekoch räumt auf".