Für die Kandidaten der dritten Staffel ist es die vorerst letzte Chance die Investoren der Gründer-Show "Die Höhle der Löwen" zu überzeugen. Mit dabei sind unter anderem Pia Buck und Daniel Moser, die den "Löwen" ihre besonderen Strumpfhosen vorstellen.

Unter dem Namen "Bataillon Belette" verkauft das Designer-Paar seit 2014 Strumpfhosen, die vor allem haltbarer und komfortabler sein sollen als andere Konkurrenz-Produkte. Entstanden ist das Unternehmen aus einem einfachen Grund: Pia war es leid, dass ihre Strumpfhosen oft umbequem waren und häufig gerissen sind. Seitdem verfolgt die 28-Jährige gemeinsam mit ihrem Partner Daniel das Ziel, eine Sturumpfhose zu entwickeln, die jedem passt, bequem ist, nicht reißt und einfach gut sitzt.

Um ihre bereits vorhandene Produktpalette erweitern zu können, benötigen sie eine Finanzspritze in Höhe von 60.000 Euro. Im Gegenzug bieten sie 16 Prozent der Anteile ihrer Firma und hoffen vor allem auf einen strategischen Partner für den Vertrieb.

Ein Casino fürs Wohnzimmer

Spielerisch wollen derweil die begeisterten Pokerspieler Jorin Karner, sein Bruder Nikias und der gemeinsame Freund Andy Sanders die "Löwen" überzeugen. Mit ihrem Unternehmen "Casino4Home" haben die Freunde vor vier Jahren ein Konzept entwickelt, mit dem sie das "Las Vegas"-Feeling in die heimischen Wohnzimmer bringen möchten.

Ihr Service beinhaltet das gesamte Equipment und die originalen Casino-Spieltische. Dabei gilt: Ob Poker, Blackjack, Roulette, Tischkicker, Airhockey, Craps, Baccara, Tropical Stud, Chuck-a-Luck oder Spieleautomaten – gespielt wird ausschließlich mit Spielgeld. Für reales ein Investment von 50.000 Euro bieten die Jungunternehmer zehn Prozent ihrer Firmenanteile.

Komplett-Gerichte für Mütter

Susi Leyck möchte von Frank Thelen, Jochen Schweizer, Ralf Dümmel, Judith Williams oder Carsten Maschmeyer insgesamt 100.000 Euro für 15 Prozent ihres Unternehmens. Ihr Produkt: hochwertige Komplett-Gerichte für Mütter. Unter dem Namen "Gesund & Mutter" bietet die 36-Jährige mit ihrer Firma Speisen an, die stillfreundlich sind, weder Konservierungsstoffe noch Geschmacksverstärker und auf blähende Zutaten wie Zwiebeln und Knoblauch verzichten.

Durch das Einwecken in Gläser sollen die Gerichte bis zu drei Monate haltbar sein. Die Fleisch-, vegetarischen oder veganen Gerichte werden zudem nur erwärmt und können anschließend verzehrt werden. Um neue Zielgruppen zu erobern, weitere Gerichte anbieten zu können und Marketing, Logistik und Social Media voranzutreiben, hofft Susi Leyck nun auf einen Deal mit den "Löwen".

Verikale Begrünung

Umweltfreundlich wird es mit Niklas Weisel und "Botanic Horizon". Der Bioingenieur bietet ein hydroponisches, vertikales Bepflanzungssystem, dass nicht nur Gräsern sondern auch Kräutern, Salat, Gemüsesorten, Orchideen und vielen anderen Pflanzen einen neuen Lebensraum geben soll. Dabei werden die mit Samen gefüllten Schnüre von oben mit einer Nährstofflösung bewässert, sodass um die Schnur herum hängende Gärten entstehen.

Das Ziel des Gründers: Er möchte Weltmarktführer in der vertikalen Begrünung werden. Um dieser Version ein Stück näher zu kommen, bietet er zehn Prozent seines Unternehmens für ein Ivestment von 300.000 Euro.

Ebenfalls für einen Anteil von zehn Prozent könnten die "Löwen" bei den "Studybees" aus Mannheim einsteigen. Die vier Freunde Johannes Saal, Julia Hetzel, Alexandra Slabskaia und Fabian Klein haben mit "Studybees" eine Plattform realisiert, auf der Studenten Nachhilfe, strukturierte Crashkurse oder Repetitorien speziell für ihre Universität finden können. Insgesamt hoffen sie auf ein Investment von 200.000 Euro.

Themenboxen zum Probieren

Für die Hälfte gibt es außerdem 20 Prozent der Firma "Try Foods", die von Jörn Gutowski gegründet wurde. Der Genussmensch war auf der Suche nach einem Olivenöl und stellte sich die Frage, warum er nicht einfach alles erst probieren kann, bevor er es kaufen muss. Die Geburtsstunde von "Try Foods".

Denn wie der Name schon sagt, bietet das Unternehmen mittlerweile verschiedene Themenboxen mit einer kleinen Auswahl an Olivenöl, Kaffee, Essig, Schokolade, Salz oder Pfeffer an. Jedes Set enthält dabei fünf verschiedene Produkte in Probiergröße und ein Booklet mit Hintergrundinformationen und Qualitätsmerkmalen zum entsprechenden Produkt. Ob der 39-Jährige damit aber auch den Geschmack der Investoren trifft?

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