Zwei Jahre nach Verschwinden

Küblböck-Familie will Hoffnung nicht aufgeben

Im September 2018 verschwand Daniel Küblböck von einem Kreuzfahrtschiff. Bis heute sind die Umstände seines Verschwindens nicht gänzlich aufgeklärt. Seine Familie hofft weiter auf ein Lebenszeichen.

Vor zwei Jahren stand die Welt für die Familie und Fans von Daniel Küblböck still. Zahlreichen Berichten zufolge soll sich der Sänger im September 2018 von einem Kreuzfahrtschiff gestürzt haben. Dokumentiert sein soll der tragische Vorfall mit einem Überwachungsvideo der AIDA. Seither fehlt jede Spur von Küblböck. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Daniel Küblböck will seine Familie aber noch immer nicht aufgeben – auch, wenn der einstige "DSDS"-Kandidat in Kürze vor dem Passauer Amtsgericht für tot erklärt werden soll.

"Im Grunde genommen dreht sich alles im Leben von Günther Küblböck und seiner Familie nach wie vor um Daniel. Das ist ja nicht einfach ein Unfall gewesen. Bis heute gibt es Fragezeichen", weiß der RTL-Reporter und langjährige Vertraute der Familie, Andreas Becker. "Es ist nicht so, dass es in der Familie eine feststehende Tatsache wäre, dass Daniel tot ist", beschreibt der Journalist im Interview mit RTL die Situation. "Auf der einen Seite sehnt man sich nach Ruhe. Auf der anderen Seite hofft man, irgendwie könnte es sein, dass er doch noch lebt, dass er sich irgendwo verborgen hält und vielleicht irgendwann eines Tages wieder auftaucht."

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Außerdem habe ihm Günther Küblböck anvertraut, dass er bereits ein komisches Gefühl hatte, bevor sein Sohn 2018 die Kreuzfahrt antrat, so Becker. Vom Tod seines Sohnes will Küblböck bis heute nichts wissen. "Günther Küblböck hat mir verraten, dass er sich das nächtliche Überwachungsvideo der AIDA nicht ein einziges Mal angeschaut hat. Er hat es sich beschreiben lassen, aber er selber hat sich bis heute geweigert, dieses Video anzuschauen", sagte Andreas Becker.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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