"Enfant Terrible"

Oliver Masucci trank sich seinen Fassbinder-Bauch mit Bier an

Voller Körpereinsatz von Oliver Masucci: Um sich optisch dem Regisseur Rainer Werner Fassbinder anzunähern, musste der Schauspieler ordentlich zulangen. Eine Gehaltserhöhung gab es trotzdem nicht.

Eigentlich frühstückt Oliver Masucci ("Dark") nie. Der Halbitaliener betreibt nach eigener Aussage Teilfasten oder Intervallfasten. Für seine Rolle in dem Kinofilm "Enfant Terrible" (ab 1. Oktober im Kino) musste der 51-Jährige jedoch mit dieser Gewohnheit brechen. Warum, verrät der Schauspieler in einem Interview, welches in der Oktober-Ausgabe des Magazins "Playboy" abgedruckt wird.

Masucci spielt in dem Film den Regisseur Rainer Werner Fassbinder. Dieser wiederum hatte zeit seines Lebens einen stattlichen Bauch. Um dem Vorbild optisch näherzukommen, stellte der Mime also kurzerhand seine Ernährung um. "Morgens habe ich zwei, drei Weizenbier getrunken, damit der Bauch so langsam aufblähte und noch dicker wurde", erklärt Masucci in dem Gespräch. Außerdem habe er angefangen zu frühstücken, was für ihn ungewohnt war: "Ich bin mehr Italiener als Deutscher, mein Papa ist Neapolitaner", erklärt der Schauspieler. "Wir haben nie gefrühstückt. Wir haben ein bisschen zu Mittag gegessen und dann wieder spätabends."

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Wenn er frühstücke, bekomme er zwei Stunden später wieder Hunger und esse zu Mittag. Anschließend, erklärt er weiter, müsse er Kuchen essen. Abends sei dann auch noch gut essen gegangen und habe Rotwein getrunken. Masucci fasst zusammen: "Am Ende habe ich nichts verdient, weil alles in den Bauch geflossen ist". Er fährt fort: "Ich habe zum Produzenten gesagt, ihr müsstet mir jetzt einfach mal so zehn- bis 15.000 Euro geben, um diesen Bauch zu bezahlen, den ich mir angegessen habe." Dieser hätte aber nur gelacht.

"Enfant Terrible" (Regie: Oskar Roehler) erzählt aus dem Leben des gefeierten deutschen Filmemachers Rainer Werner Fassbinder. Episodenhaft wird dessen Karriere von den Anfängen 1967 im Münchner Antiteater bis zu seinen ersten polarisierenden Filmen gezeigt. Neben Masucci standen unter anderem Katja Riemann sowie die ehemalige Fassbinder-Schauspielerin Eva Mattes vor der Kamera.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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