Bis heute ist der berüchtigte Drogenbaron Pablo Escobar höchst umstritten – war er doch skrupelloser Krimineller und gefeierter Volksheld zugleich. Das organisierte Verbrechen, die Brutalität und die Leidenschaft des Kolumbianers wollte der italienische Schauspieler Andrea di Stefano in seinem spannenden Regiedebüt "Escobar: Paradise Lost" ausloten.

Das Biopic von 2014, das ProSieben nun als Free-TV-Premiere ausstrahlt, ist romantische Liebesgeschichte und packender Thriller in einem. Atmosphärisch überzeugend, löst der Film über weite Teile eine große Beklemmung aus. Das liegt nicht zuletzt an Hauptdarsteller Benicio Del Toro, der Escobar ein perfides Charisma zwischen Schwerverbrecher und Wohltäter verleiht.

del Toro macht seine Sache fast so gut wie Wagner Moura in der Netflix-Serie "Narcos" ... Und das ist überhaupt nicht despektierlich gemeint, sondern als Kompliment.


Quelle: teleschau – der Mediendienst