Mit dem Fahndungsklassiker "Aktenzeichen XY ... ungelöst" berichtet Rudi Cerne erneut über ungeklärte Kriminalfälle. Die Polizei erhofft die Mithilfe der Zuschauer.

Wie es heißt, sollen negative Nachrichten weniger Aufmerksamkeit erzeugen. Das allerdings scheint so doch nicht zu stimmen. Ein Gegenbeispiel erbrachte jüngst die letzte Ausgabe von "Aktenzeichen ... XY". Rudi Cerne präsentierte in einer Spezial-Ausgabe zum 50. Jubiläum des Fahndungsklassikers Fälle, die in der langen Geschichte der ZDF-Sendung "gelöst" wurden. Die Idee kam hervorragend an. Knapp sechs Millionen Zuschauer (5,83 Millionen, 19 Prozent Marktanteil) sorgten für die zweithöchste "XY"-Reichweite des Jahres. Beim jungen Publikum der 14- bis 49-Jährigen erreichte die Ausgabe sogar den höchsten Wert seit mehr als zwei Jahren (1,49 Millionen, 14,7 Prozent Marktanteil). Nach diesem erfreulichen Ergebnis jedoch zieht bei "Aktenzeichen" nun wieder der Alltag ein. Und der bedeutet: Das Verbrechen schläft nicht.

Rudi Cerne berichtet fortan wieder über ungeklärte, oft "kalte" Kriminalfälle. Manche von ihnen liegen schon Jahrzehnte zurück. Neue Spuren könnten doch noch zu einer Aufklärung führen.

Mit einem Filmbeitrag behandelt Cerne die noch immer offene Akte eines ermordeten Mädchens. Die damals Zehnjährige wurde 1991 von einem unbekannten Mann in einem Park angesprochen. Noch in der derselben Nacht wurde es ermordet. Der Fall blieb den Ermittlern bis heute ein Rätsel. Doch eine neue Spur könnte nach mehr als 25 Jahren doch noch zu einer Aufklärung führen.

Des weiteren berichtet "XY" über einen Überfall in einem Supermarkt kurz vor Ladenschluss und einem perfiden Mordversuch. Bei diesem ist ein Paar frisch verliebt und erwartet ein Kind. Doch der Mann wird eines Nachmittags brutal niedergeschossen. Das Motiv für die bis heute nicht geklärte Bluttat scheint Eifersucht gewesen zu sein.


Quelle: teleschau – der Mediendienst