Hertha-Trainer

Pal Dardai reagiert im Sky-Interview gereizt auf Fragen zu Sohn

Der Vater ist Trainer, der Sohn Spieler: Immer wieder muss Hertha-Trainer Pal Dardai Fragen zu seinem Sprössling beantworten. Nun platzte ihm der Kragen.

Ein Sky-Reporter hatte den 45-Jährigen nach Spielende auf den erneuten Starteinsatz seines Sohnes Marton im Spiel gegen Leverkusen angesprochen. Dardai reagierte sichtlich genervt: "Ich verstehe euch nicht. Warum diskutieren wir über dieses Thema? Ich habe 100-mal darum gebeten, das ist Quatsch."

Sein Sohn solle Aufmerksamkeit bekommen, wenn er gut spiele, und nicht weil er der Sohn des Trainers sei. Dardai senior fuhr fort: "Er ist ein junger Spieler. Jeder junge Spieler darf Fehler machen." Er selbst habe "100-mal gebettelt", dieses Thema sein zu lassen, doch nun komme es schon wieder: "Was wollen Sie damit provozieren?", schimpfte er. Überhaupt gebe es das Wort "Trainersohn" nur in Deutschland. Die Wirklichkeit spiegele das nicht wider: "Trainer und Spieler sind getrennt bei uns. In der Kabine ist das kein Thema."

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Ende Januar hatte Pal Dardai den Posten des Cheftrainers bei Hertha BSC nach seiner ersten Amtszeit (2015-2019) erneut übernommen. Sein 19-jähriger Sohn Marton stand in den vergangenen fünf Bundesliga-Spielen in der Startelf. Zuletzt mit Erfolg: Gegen Bayer Leverkusen kam die Mannschaft aus der Hauptstadt zu drei wichtigen Punkten im Abstiegskampf. Die Laune des Trainers hat der 3:0-Heimsieg aber offenbar nicht nachhaltig entspannt.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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