"Die Story im Ersten"

"Hart gelandet – Airbus in der Krise": Steht der Konzern vor dem Aus?

von Rupert Sommer

Die Corona-Krise trifft auch den deutsch-französischen Airbus-Konzern knallhart. Die Probleme begannen aber schon davor, wie eine ARD-Doku zeigt.

ARD
Die Story im Ersten: Hart gelandet – Airbus in der Krise
Dokumentation • 22.03.2021 • 23:05 Uhr

In heftigen Turbulenzen: Die weltweite Pandemie hat den Flugverkehr oft nahezu zum Erliegen gebracht und auch den deutsch-europäischen Konzern Airbus wirtschaftlich hart getroffen. Doch die brisante ARD-Dokumentation "Die Story im Ersten: Hart gelandet – Airbus in der Krise", die von Knut Weinrich akribisch recherchiert wurde, zeigt auf, dass die Probleme viel tiefer liegen. Corona war der Brandbeschleuniger für die Airbus-Probleme. Nun sieht die Zukunft düster aus: Konzernchef Guillaume Faury will laut Medienberichten 15.000 Stellen abbauen. Der Niedergang des Konzerns scheint nicht mehr aufzuhalten zu sein, befürchten Experten.

Immer häufiger werfen Wirtschaftfachleute die Frage auf, ob der Konzern aus Toulouse, der zuletzt den Dauerkonkurrenten Boeing als größten Produzent von zivilen Flugzeugen knapp überholt hat, in der aktuellen Form überhaupt noch zeitgemäß ist. Zu viele Geschäftsfelder will Airbus abdecken: Das multinationale Unternehmen ist auch ein bedeutender Rüstungskonzern, produziert Kampfflugzeuge und militärische Hubschrauber, und engagiert sich auch im Satelliten- und Raketen-Bau.

Die Probleme, die Airbus meistern muss, stellen sich dagegen oft weitaus "irdischer" dar: Die Klimabilanz des Konzerns mit seinen über mehrere Länder verteilten Produktionsstandorten ist verheerend. Zeitpläne und Liefertermine geraten oft ins Wanken. Airbus gilt zudem als ein Milliardengrab für Steuerzahler – aufgrund von exorbitanten Subventionszahlungen, die weltweit scharf angegriffen werden.

Die Story im Ersten: Hart gelandet – Airbus in der Krise – Mo. 22.03. – ARD: 22.50 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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