Für den italienische Regisseur Roberto Rossellini verließ die schwedische Schauspielerin Ingrid Bergmann Mann und Kind. Ein Skandal in Hollywood.

Zwei Jahre vor ihrem berühmten Auftritt in "Casablanca" (1941) holte der Produzent David O'Selznick die schöne Schwedin Ingrid Bergman nach Hollywood. "Intermezzo" machte sie zum Star, sie wurde als "zweite Garbo" gefeiert und begeisterte mit ihrer Schönheit und Natürlichkeit. Nach mehreren Erfolgen in Hollywood – an der Seite von Humphrey Bogart bekam sie den Oscar für "Das Haus der Lady Alquist" – verliebte sich Ingrid Bergman 1949 in den von ihr bewunderten italienischen Regisseur Roberto Rossellini.

Sie verließ Mann und Tochter, um mit ihm in Italien zu leben – für Hollywood und die Presse ein Skandal. Rossellini entpuppte sich als Egomane – Ingrid Bergman sollte nur noch für ihn alleine arbeiten. Die Trennung folgte, ihre zweite Karriere in Hollywood begann. Filmemacherin Sandra Rude zeigt in ihrem Film aus der neuen 3sat-Reihe "Iconic Couples", was es bedeutet, "bedingungslos verliebt zu sein". Unter vielen Experten und Zeugen wirkt vor allem Bergmans Tochter Isabella Rossellini mit.

Um 23.05 folgt am selben Abend bei 3sat ein weiteres "legendäres Paar": Anne-Céline Genre zeigt mit der exzentrischen Katharine Hepburn und dem zurückhaltenden Spencer Tracy zwei Temperamente, deren Beziehung – meist im Verborgenen, da Tracy verheiratet war – über 22 Jahre und neun gemeinsame Filme hielt.

Iconic Couples: Ingrid Bergman und Roberto Rossellini – Sa. 29.02. – 3sat: 22.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH