Südgeorgien mitten im Südpolarmeer ragt wie ein Gebirge aus dem Wasser. Die Stürme der Antarktischen See prallen hier auf mehr als 2000 Meter hohe Bergrücken. Die zu einem britischen Überseegebiet zählende Insel gilt als so unwirtlich und lebensfeindlich, dass sie keine permanente zivile Bevölkerung hat. Und dennoch tummelt sich auf einer gebirgigen, zerklüfteten und zumeist von Eis bedeckten Landschaft das Leben.

Südgeorgien gilt als eines der wichtigsten Brutgebiete des Königspinguins. Schätzungen zufolge sollen dort 400.000 Tiere dieser Art leben. So genau weiß das niemand. Der Bestand an Goldschopfpinguinen soll sogar mehr als fünf Millionen Exemplare erreichen. Eine genauere Zählung: unmöglich!

Die Tierfilmer Roland Gockel und Rosie Koch haben fünf Jahre nur damit verbracht, den Zauber Südgeorgiens und seiner riesigen Tierkolonien am Rande der Antarktis einzufangen. Die aufwendigen Dreharbeiten unter Einsatz von Drohnen oder Helikoptern mussten immer wieder abgebrochen werden. Vor allem die Hightech-Kameras waren kaum für die extremen Bedingungen ausgelegt.


Quelle: teleschau – der Mediendienst