Drei Frauen wurden Opfer von K.o.-Tropfen. Unter deren Einfluss wurden sie vergewaltigt. Im Film von Annette Heinrich, der nun im Rahmen von "37°" zu sehen ist, brechen sie ihr Schweigen.

Die Masche ist perfide und widerlich. Es sind vor allem gewissenlose junge Männer, die beispielsweise ein Getränk mit einer farb- und geschmacklosen Chemikalie manipulieren, um jemanden wehrlos zu machen. Für Frauen endet dieser feige Anschlag nicht selten in einer Vergewaltigung.

Das Schlimmste daran: Erwacht das Opfer Stunden später wieder, kann es sich kaum mehr an etwas erinnern. Totaler Filmriss! Nur Schmerzen durchziehen den gesamten Körper. Zunächst unabsehbar bleiben die psychischen Folgen. Nina, ist eines der Opfer von sogenannten K.o.-Tropfen, die in dem aufwühlenden Film von Annette Heinrich, der nun im Rahmen von "37°" zu sehen ist, davon erzählt: "Ich hatte das schreckliche Gefühl vergewaltigt worden zu sein. Aber K.o.-Tropfen ließen sich nicht mehr nachweisen. Dafür ist schon zu viel Zeit vergangen."

Nina, das Opfer, hatte das Gefühl plötzlich eine Lügnerin zu sein. Als schließlich die Laborergebnisse vorlagen, fiel Nina in ein noch tieferes Loch. DNA-Spuren bewiesen, dass sich mindestens zwei Männer in der Tatnacht an ihr vergangenen hatten. Noch heute leidet sie unter dieser schlimmen Erfahrung, an die sie sich aber doch nicht mehr erinnern kann.


Quelle: teleschau – der Mediendienst