Bittere Diagnose für den tschechischen Schlagerstar Karel Gott: Der 80-Jährige, der vor vier Jahren erfolgreich wegen eines aggressiven Tumors behandelt wurde, hat Leukämie.

Das verriet Karel Gott in einem Interview mit der Tageszeitung "Blesk". Auf Facebook teilte er dies auch offiziell seinen Fans mit. "Vor ungefähr anderthalb Jahren wurde bei mir eine Hämatopoese-Störung in Form eines myelodysplastischen Syndroms festgestellt. Trotz mehrerer Behandlungsmethoden ist diese Krankheit in den letzten Monaten leider in akute Leukämie übergegangen", erklärte der Schlagerstar, der im vergangenen Juli erst seinen 80. Geburtstag feierte.

"Ich wollte euch nicht mit meinen Problemen belästigen, ich bin nun mal keiner, der über sein Privatleben, besonders seine Gesundheit, öffentlich selbst spricht, und sich auf diese Weise bemitleiden lassen möchte", ist er seinen Fans gegenüber ehrlich. Weiter beschreibt er den aktuellen Stand seiner Behandlung: "Ich werde ambulant behandelt und fahre zur Untersuchung ins Krankenhaus zu Kontrollen, wo die Ärzte im Rahmen dieser meinen gesamten Gesundheitszustand überwachen."

Er bittet auch, seine Privatsphäre zu respektieren: "Ich glaube daran, dass uns die Medien nicht täglich folgen, und auf uns eine Jagd veranstalten werden, was nicht nur meinen Zustand, sondern vor allem die Psyche meiner minderjährigen Töchter verschlimmern könnte."

Nichtsdestotrotz ist Karel Gott voller Tatendrang, denn weiter erläutert er schon seine nächsten Pläne: "Ich beende gerade meine Autobiografie, die im Frühjahr nächsten Jahres erscheinen wird. Vor ein paar Tagen haben wir die Filmaufnahmen für einen Dokumentarfilm über mein Leben abgeschlossen."

2015 wurde Gott wegen eines aggressiven Tumors behandelt, der 2016 als gänzlich geheilt galt. Der Schlagerstar erreichte besondere Bekanntheit durch Hits wie "Biene Maja", "Einmal um die ganze Welt" oder "Weißt du wohin". Der 80-Jährige ist seit 2008 mit seiner Frau Ivana verheiratet und hat zwei Töchter mit ihr. Außerdem hat er zwei weitere Töchter aus früheren Partnerschaften.


Quelle: teleschau – der Mediendienst