Dank "Game of Thrones" wurde Kit Harington weltberühmt. Dass nicht alles am Set des Serienerfolges Spaß machte, verriet der Schauspieler nun in einem Interview.

Acht Staffeln, 73 Folgen und unzählige Intrigen: Die HBO-Serie "Game of Thrones" faszinierte über Jahre hinweg Fans in aller Welt. Das Fantasy-Epos, das in diesem Jahr sein Ende fand, setzte zudem neue Maßstäbe in der Serienproduktion und verschlang bis zu 15 Millionen Dollar Produktionsbudget pro Folge. Viele der Schauspieler wurden dank der Rolle in dem Serienhit zu gefragten Filmstars. Einer davon ist Kit Harington, der Jon Schnee verkörperte. In einem Interview mit dem "Hollywood Reporter" offenbarte der 32-Jährige nun, was ihm beim Dreh von "Game of Thrones" besonders zu schaffen machte: die Drachenszenen vor dem Greenscreen.

"Emila hatte sich darüber schon seit mehreren Staffeln beklagt", sagte Harington über seine Kollegin Emilia Clarke, die Daenerys Targaryen spielt. "Ich dachte mir: 'Ja, ja, wie auch immer. Du bist in Nordirland nicht durch den Schlamm gegangen'." Erst als er selbst an der Reihe war und eine Szene mit einem Drachen drehte, sei es ihm wie Schuppen von den Augen gefallen: "Sie hatte völlig Recht. Es war schrecklich."

Kritisch fügte Harington hinsichtlich der technischen Vorrichtung, mit deren Hilfe die Drachenszenen gedreht wurden, an: "Das ist keine Schauspielerei, es wird nie eine sein, und es ist nicht das, wofür ich unterschrieben hatte". Besonders für einen Mann seien die Szenen, bei denen auf einem "Drachen" geritten wurde, sehr unangenehm zu spielen gewesen. "Ich glaube nicht, dass ich jetzt noch Kinder bekommen kann", scherzte Harington.


Quelle: teleschau – der Mediendienst