Im 12. und 13. Jahrhundert erlebte Mitteleuropa einen wahren Bauboom. Zahlreiche Burgen wurden gebaut. "Terra X" beleuchtet in einer neuen Folge den "Mythos Burg".

Hoch über dem Eltzer Wald bei Wierschem in Rheinland-Pfalz erhebt sich die Burg Eltz. Erbaut wurde die Höhenburg im 12. Jahrhundert. Sie ist eine jener Befestigungsanlagen in der Eifel, die niemals gewaltsam erobert werden konnten. Heute noch gilt sie als vollständig erhalten. Am Vorbild von unter anderem Burg Eltz und Festungen wie Burg Hammerstein, Burg Trifels und auch Windsor Castle in England beleuchten Sabine Bier und Martin Becker in ihrem "Terra X"-Film nun den "Mythos Burg". Zwei Folgen lang erklären sie, wie im 12. und 13. Jahrhundert Mitteleuropa einen wahren Bauboom erlebte.

Innerhalb von 100 Jahren wurden weit mehr als 10.000 Burgen gebaut. Die Fakten rund um des architektonischen Erfolgsmodells, das zur Verteidigung diente und als Statussymbol galt, faszinieren. Nur ein Beispiel: Wären all die Monumente der Macht noch erhalten, würde man etwa in Deutschland alle 25 Kilometer an einer Burg vorbeifahren.

Neben spannenden Anekdoten rund um Angriff, Verteidigung und Historie ziehen immer wieder spektakuläre Aufnahmen in den Bann. Kamera-Bilder unter anderem von Drohnenflügen zeigen imposante Bauwerke aus ungewöhnlicher Perspektive. Sie geben einen eindeutigen Eindruck darüber, warum eine Festung wie Burg Eltz aufgrund seiner Lage und Bauweise niemals eingenommen werden konnte.

Der zweite Teil von "Mythos Burg" folgt am Sonntag, 25. August, 19.30 Uhr, ebenfalls im Rahmen von "Terra X" im Zweiten.


Quelle: teleschau – der Mediendienst