"Geschichte im Ersten"

"Mensch gegen Virus": Was wir von früheren Pandemien lernen können

von Rupert Sommer

Die ARD-Dokumentation "Mensch gegen Virus" blickt auf die großen Pandemien des 20. und 21. Jahrhunderts zurück. Was können wir beispielsweise vom Kampf gegen die Spanische Grippe lernen?

ZDF
Geschichte im Ersten: Mensch gegen Virus
Dokumentation

Die aktuell erstellte, kurzfristig ins Programm gehievte ARD-Dokumentation "Geschichte im Ersten: Mensch gegen Virus" von Simone Jung blickt auf die großen Pandemien des 20. und 21. Jahrhunderts zurück. Vergleiche mit der sogenannten Spanischen Grippe, die 1918/19 mehr Tote forderte als der Erste Weltkrieg und die von Fachleuten als "Mutter der modernen Pandemien" bezeichnet wird, finden sich auch in aktuellen Corona-Berichten immer wieder. Vor allem, weil sich die Maßnahmen der Verantwortlichen damals mit heute decken: Es wurden Schulschließungen und Ausgangsbeschränkungen angeordnet. In der Öffentlichkeit tauchten plötzlich Schutzmasken auf.

Was die historischen Parallelen außerdem so auffällig macht: Schon damals machten sich schon bald Stimmen für eine Lockerung der Lebenseinschränkungen breit. Als nach Verkündung des offiziellen Kriegsendes viele Menschen europaweit viele Menschen freudig auf die Straßen stürmten, kam es zu einer besonders tödlichen zweiten Welle der Spanischen Grippe.

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Nun blickt die Heidelberger Medizinhistorikerin Karen Nolte zurück – auch auf neuere gefährliche Grippewellen. Sie präsentiert im ARD-Spätprogramm ihre neueste Forschungsergebnisse, aus denen sich auch Schlüsse und konkrete Verhaltensanweisungen für den Umgang mit der Corona-Bedrohung ableiten lassen.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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