Meret Becker und Mark Waschke stehen derzeit wieder als Nina Rubin und Robert Karow vor der Kamera. In "Dein Name sei Harbinger" geht es für die Tatort-Ermittler in den Berliner Untergrund.

Es ist bereits der vierte Fall mit einem ähnlichen Tathergang: Am Berliner Stadtrand wird ein ausgebrannter Transporter mit einer männlichen Leiche gefunden und wie in den drei bislang ungelösten Fällen zuvor, ist das Opfer mithilfe einer In-vitro-Fertilisation in einer Kinderwunsch-Klinik in Berlin-Wannsee gezeugt worden.

Deren Geschäftsführerin Dr. Irene Wohlleben (Almut Zilcher) und ihre Laborchefin und Lebenspartnerin Hanneke Tietzsche (Eleonore Weisgerber) führen die Klinik allerdings schon länger nicht mehr - das hat stattdessen Irenes Sohn Dr. Stefan Wohlleben (Trystan Pütter) übernommen, der in den 80er Jahren als eines der ersten Retortenbabys Deutschlands zur Welt kam.

Zwischen Beruf und Familie

Bei ihren Ermittlungen stoßen Rubin (Meret Becker) und Karow (Mark Waschke) zudem auf einen Mann namens Harbinger (Christoph Bach), der vor Jahren einen Anschlag auf Irene Wohlleben verübte und nun einen Schlüsseldienst in einer Berliner U-Bahn Station betreibt. Harbinger, der früher Werner Lothar hieß, leidet nach Aussage seines Psychiaters an einem Borderline-Syndrom und Karow versucht ihn mit ungewöhnlichen Methoden aus der Reserve zu locken.

Nina Rubin beschäftigt derweil eine handfeste Auseinandersetzung mit ihrem älteren Sohn Tolja (Jonas Hämmerle) und Kommissarsanwärterin Anna Feil (Carolyn Genzkow) macht eine unglaubliche Entdeckung in eigener Sache.

Ausstrahlung im Dezember 2017

Inszeniert wird der Tatort "Dein Name sei Harbinger" von Regisseur Florian Baxmeyer, der Berlins Unterwelt unter dem Alexanderplatz und unter der Steglitzer Schlossstraße zeigt. Das Drehbuch schrieben Michael Comtesse und Matthias Tuchmann, die Ausstrahlung des Krimis ist für den 10. Dezember 2017 um 20.15 Uhr im Ersten geplant.