James Nesbitt und Frances O'Connor sind am Sonntag erstmals in der neuen ZDF-Krimireihe "The Missing - Wo ist Oliver?" als Elternpaar zu sehen, das den Verlust seines spurlos verschwundenen Kindes aushalten muss.

Darum geht's: Als Tony (James Nesbitt) und seine Frau Emily (Frances O'Connor) 2006 ihren Urlaub in Frankreich verbringen, lässt Tony ihren fünfjährigen gemeinsamen Sohn Oliver in einer feiernden Menschenmenge nur für einen einzigen kurzen Augenblick aus den Augen, als das Unfassbare passiert: Der Junge ist verschwunden und taucht nicht mehr auf.

Hilfe finden die verzweifelten Eltern bei der Polizei und vor allem bei der Ermittler-Legende Julien Baptiste (Tchéky Karyo), doch die Fahndung nach dem Fünfjährigen bleibt erfolglos. Nach quälenden Monaten voller Hoffnung und Verzweiflung zerbricht schließlich die Ehe von Tony und Emily an dem schweren Schicksalsschlag.

Tony verfolgt eine neue Spur

Während Emily versucht sich in London ein neues Leben aufzubauen, kann Tony hingegen nicht aufhören nach Oliver zu suchen. So kehrt er acht Jahre später allein in den Ort zurück, in dem sein Sohn verschwunden ist. Er verfolgt eine neue, sehr dünne Spur und schafft es Julien davon zu überzeugen seinen Ruhestand aufzugeben.

Als Tony Emily darüber informiert, rückt auch für seine Ex-Frau das Geschehene wieder in den Vordergrund und sie handelt einen Deal mit einem Journalisten (Arsher Ali) aus: Gegen Informationen über die Wiederaufnahme des Falles verspricht sie ihm ein Exklusiv-Interview.

Inszeniert wurde "The Missing – Wo ist Oliver?" von Regisseur Tom Shankland. Das ZDF zeigt die britische Reihe als Vierteiler.