Die "Titanic" war das bekannteste der Dampfschiffe, die für Reisende lange die einzige Möglichkeit waren, den Atlantik zu überqueren. Eine Doku beschäftigt sich mit dem Mythos der "Ozeanriesen".

Mehr als einhundert Jahre lang waren "Ozeanriesen" die einzige Möglichkeit für Auswanderer, Handelsleute und Touristen, um von einem Kontinent zum anderen, meist von Europa nach Amerika, zu gelangen. Die Überfahrt über den Atlantik war zeitraubend, lästig und oft genug sogar gefährlich – der Untergang der berühmten "Titanic" von 1912 erinnert bis heute daran. "Der Tag verging mit Schlafen und Essen in dem üblichen benommenen Halbübelkeitszustand" schrieb beispielsweise der Dichter Thomas Mann auf der Reise nach Amerika in sein Tagebuch.

Die zweiteilige Dokumentation "Ozeanriesen – Wettlauf der Nationen" von Mathias Haentjes (Radio Bremen, Erstsendung) erinnert an die große Zeit der Dampfschifffahrt, die mit dem Aufkommen der Düsenflugzeuge zu Ende ging. Die Dokumentation erzählt die Geschichte solch majestätischer Schiffe wie der "Titanic", der "Normandie" oder der "United States", vom Wettlauf um Prestige und Geschwindigkeit.

Nahaufnahmen zeigen aber auch die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen reichen Leuten in der ersten Klasse und den armen Schluckern im Zwischendeck. – Der zweite Teil, "Goldene Jahre", folgt um 21.05 Uhr.


Quelle: teleschau – der Mediendienst