In der Serie "Die Heiland" spielte Lisa Martinek die Rolle einer blinden Anwältin. Pamela Pabst diente als Vorbild für die Rolle. Die Juristin ist nach dem Tod der Schauspielerin fassungslos.

Mit dem Tod von Lisa Martinek verlor die deutsche Schauspielbranche ein prägendes Gesicht. Völlig überraschend verstarb die Schauspielerin am 28. Juni im Alter von nur 47 Jahren. Nachdem bereits einige ihrer Kolleginnen, etwa Ursula Karven, ihr Mitgefühl und ihre Fassungslosigkeit über das Ableben Martineks geteilt hatten, meldet sich nun auch Pamela Pabst zu Wort.

Die erste blinde Strafverteidigerin Deutschlands ist das Vorbild zu Martineks Titelrolle in der ARD-Serie "Die Heiland". Im Interview mit "tina" sprach die Berlinerin nun über den "furchtbaren Schock". Im Gespräch sagte sie: "Erst konnte ich es gar nicht glauben. Lisa und mich hat eine tiefe Freundschaft verbunden." Sie sei "wie eine Schwester" für die Juristin gewesen.

Noch kurz vor dem Tod der Schauspielerin hätte Pabst sich mit ihr wegen einer Filmszene getroffen, wie sie sich erinnerte: "Sie wollte sehen, wie ich mich im Wald bewege und über Bäume steige. Es war ihre spezielle Art der Vorbereitung auf ihre Rolle."

Nach der "Katastrophe" sei es der Anwältin ein Wunsch, dass Lisa Martinek als "wunderbare Mutter" und "warmherzige Person" im Gedächtnis bleibe. Martinek habe ohne Starallüren "Großartiges" vollbracht und habe mit beiden Beinen im Leben gestanden.


Quelle: teleschau – der Mediendienst