Zehn Filme wollte Regisseur Quentin Tarantino drehen, danach sollte es in Rente gehen. Doch nun sieht es so aus, als könnte der neunte Film der letzte sein.

Immer wieder betonte Quentin Tarantino, dass er nur zehn Spielfilme drehen würde. "Once Upon A Time In... Hollywood", der am Donnerstag, 15. August, in Deutschland erscheint, ist sein neunter Film. In einem Interview mit "GQ Australia" ließ der Regisseur nun allerdings durchblicken, dass die Film-Rente doch möglicherweise früher kommen könnte als gedacht: "Was Kinofilme angeht, bin ich dann am Ende der Straße angekommen", erklärte der 56-Jährige hinsichtlich seines Zehn-Filme-Plans. "Ich sehe mich selbst eher als Autor von Filmbüchern oder Theaterstücken, ich werde also weiterhin kreativ bleiben. Ich glaub nur, ich habe dem Film alles gegeben, was ich habe."

War diese Aussage vielleicht nur so dahingesagt? Oscar-Preisträger Brad Pitt, mit dem das Interview eigentlich geführt wurde, verneint: "Nein, das denke ich sicher nicht. Ich glaube, er meint das todernst." Trotzdem scheint nichts in Stein gemeißelt zu sein. Auf Nachfrage machte der "Pulp Fiction"-Regisseur seine Rente vom Erfolg seines aktuellen Films abhängig. "Na ja, wenn er sehr gut ankommt, vielleicht mache ich die zehn dann wirklich nicht mehr voll. Vielleicht höre ich jetzt direkt auf! Vielleicht, wenn ich auf meinem absoluten Höhepunkt bin. Wir werden sehen."

Zuletzt war im Gespräch, dass Tarantino eine Fortsetzung zu seinem Film "Django Unchained" (2012) mit dem Titel "Django/Zorro" plane – wahrscheinlich aber nur als Produzent. Zuvor hatte er bereits die siebenteilige Comic-Reihe dazu mitgeschrieben. Außerdem soll Tarantino mit dem Gedanken spielen, einen "Star Trek"-Film zu produzieren, allerdings sei das Drehbuch dazu noch nicht fertig.


Quelle: teleschau – der Mediendienst