Geschmeidige Jäger mit "Pinselohren" sind im Harz keine Seltenheit mehr: Die neue ARTE-Naturdokumentation besucht die seit dem Jahr 2000 erfolgreich ausgewilderten Wildkatzen und Luchse in der Mittelgebirgsregion.

Eigentlich waren sie rund um den 1.141 Meter hohen Brocken längst ausgestorben. Doch seit dem Jahr 2000 streifen wieder Wildkatzen und Luchse durch die urwüchsigen Wälder im Harz. Möglich gemacht hat das eine Auswilderungsaktion, die offenbar sehr erfolgreich verlief.

Auf einem großen Gebiet von rund 2.000 Quadratkilometern gehen nun mittlerweile wieder rund 90 der geschmeidigen Räuber, die früher in Deutschland heimisch waren, auf die Jagd. Die Luchse im Harz bekommen mittlerweile regelmäßig Junge.

Schon werden, wie die sehenswerte neue ARTE-Dokumentation "Der Wald der wilden Katzen" mit ihren tollen Naturaufnahmen zeigt, die Reviere knapp. Eine Ausweitung der Schutzzonen lässt sich allerdings nicht ganz so leicht bewerkstelligen.


Quelle: teleschau – der Mediendienst