17.09.2015 Wegen Germanwings-Katastrophe verschoben

RTL zeigt "Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern" im November

Steve Windolf als Harry in einem Starfighter.
Steve Windolf als Harry in einem Starfighter.  Fotoquelle: RTL / Wolfgang Ennenbach

Der fiktionale TV-Film "Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern" ist am 12. November bei RTL zu sehen. Ursprünglich sollte das Drama über eine bis heute ungeklärte Absturzserie von Kampfflugzeugen am 3. April ausgestrahlt werden, wurde aber aufgrund der Germanwings-Katastrophe, bei der am 23. März 150 Menschen ums Leben gekommen sind, verschoben.

Gleiches gilt für die begleitende Dokumentation "Mein Mann war Nummer 57", in der sich RTL-Chefmoderator Peter Kloeppel dem Schicksal der echten Starfighter-Opfer widmet. Diese wird nun im Anschluss an den Film gezeigt.

262 Maschinen stürzen ab

"Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern" erzählt die Geschichte über den deutschen Aufschwung in den "Swinging Sixties". Mitten im "Kalten Krieg" kauft die noch junge Bundeswehr im Auftrag von Verteidigungsminister Franz-Josef Strauß in einem Milliarden schweren Deal das modernste Kampfflugzeug, das weltweit zu kriegen ist: den Starfighter.

Was folgt, ist einer der größten Skandale der deutschen Nachkriegsgeschichte: Von den 916 bestellten Starfightern werden bis zum Dienstende beinahe ein Drittel, 262 Maschinen, abstürzen. 116 Piloten verlieren dabei zwischen 1962 und 1984 ihr Leben.

Eine Frau kämpft für Gerechtigkeit 

In der Folge kämpft eine Frau (Picco von Groote) für die tödlich verunglückten Piloten und ihre Witwen um Gerechtigkeit - und gegen ein scheinbar übermächtiges Bündnis aus Politik, Wirtschaft und Militär.

"Starfighter - Sie wollten den Himmel erobern", am 12. November um 20.15 Uhr bei RTL.

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