Neun Jahre waren Simone Thomalla und Rudi Assauer ein Paar. Nach dem Tod der Manager-Legende meldeten sich die Schauspielerin und ihre Tochter zu Wort.

In den 2000er-Jahren galten Simone Thomalla und Rudi Assauer als eines der Traumpaare der deutschen Promilandschaft. Die Beziehung dauerte von 2000 bis 2009. Nun hat sich die 53-jährige Schauspielerin ("Tatort") via Instagram mit rührenden Worten zum Tod von Assauer geäußert. Zu einem Bild der Schalke-04-Legende schreibt sie: "Gute Reise lieber Rudi . Du warst ein ganz besonderer Mensch und du wirst fehlen..." Das Foto zeigt den charismatischen Manager in bekannter Manier mit Zigarre im Mund, zudem trägt er den UEFA-Pokal, den der Gelsenkirchener Fußballverein in der Saison 1996/1997 gewinnen konnte, auf den Schultern.

 
 
 
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Gute Reise lieber Rudi . Du warst ein ganz besonderer Mensch und du wirst fehlen .....#legende #mensch #unvergessen #schalkeo4

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Auch Sophia Thomalla lebte damals gemeinsam mit ihrer Mutter Simone und ihrem Ziehvater Rudi Assauer unter einem Dach. Nach dem Ende der Beziehung zwischen dem TV-Star und der Fußball-Ikone hatte sie den Kontakt zu ihrem Stiefvater abgebrochen. Eine Entscheidung, die sie nun bereut, wie sie in einem emotionalen Instagram-Post unterstreicht: "Jahrelang habe ich mir eingeredet, es ist die bessere Entscheidung, sich nicht um den Kontakt zu bemühen. Jetzt werde ich 30 und muss rückblickend feststellen, dass ich es bereue."

Mit sehr persönlichen Worten nimmt die 29-Jährige nun Abschied von Assauer, der am 6. Februar im Alter von 74 Jahren aufgrund seiner Alzheimererkrankung verstorben ist. So erinnert sich Sophia Thomalla an einen Menschen, der "einen zur Schule gefahren hat, der das Büro vom Schuldirektor absichtlich zugequarzt hat, nachdem man ihm erzählte, ich habe einige Schulstunden geschwänzt".

 
 
 
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Es schien mir gestern nicht richtig, nachdem ich die Nachricht erhalten hatte, sofort auf Instagram etwas hochzuladen, was nur annähernd erklärt und zeigt, wie es einem geht. Alle schreiben er war der große Macher, die Schalke-Legende, Macho und gute Seele, aber was man über den Mann schreibt, mit dem man 10 Jahre Ostern, Weihnachten, Urlaube verbracht hat, einen zu Schule gefahren hat, der das Büro vom Schuldirektor absichtlich zugequarzt hat, nachdem man ihm erzählte, ich habe einige Schulstunden geschwänzt und was bitte aus mir werden solle, gestaltet sich für mich dann doch ziemlich schwierig. Der Mann, den ich ständig grundlos angekräht habe, einfach nur deshalb, weil ich 14 Jahre alt und ein pubertierendes Gör war. Der Mann, mit dem man Erfolge und Misserfolge durchlebt hat. Mit dem man zusammen geheult hat, als 2001 Schalke die Meisterschaft verloren hat. Übrigens bis heute einer der schlimmsten Tage meines Lebens. Ich weiß nicht was ich fühle. Trauer natürlich aber nicht nur das. Jahrelang habe ich mir eingeredet es ist die bessere Entscheidung sich nicht um den Kontakt zu bemühen. Jetzt werde ich 30 und muss rückblickend feststellen, dass ich es bereue. Ferner muss ich feststellen, dass das Leben zu kurz ist. Leider war eine Beziehung zur Familie zum Schluss nicht wirklich da, heißt ich werde mich nicht verabschieden dürfen. Im Herzen bleibt er dennoch für mich bestehen. Als Rudi, nicht als Macher.

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Assauer sei für sie der "Mann, den ich ständig grundlos angekräht habe, einfach nur deshalb, weil ich 14 Jahre alt und ein pubertierendes Gör war. Der Mann, mit dem man Erfolge und Misserfolge durchlebt hat. Mit dem man zusammen geheult hat, als 2001 Schalke die Meisterschaft verloren hat." Wehmütig bedauere sie nun, dass sie in den vergangenen Jahren keinen Bezug mehr zu Assauer gehabt habe, die Erinnerung an ihn werde ihr aber bleiben: "Im Herzen bleibt er dennoch für mich bestehen. Als Rudi, nicht als Macher."


Quelle: teleschau – der Mediendienst