ZDF-Doku

"Sansibar – Afrikas wilde Schönheit": Sehnsuchtsort mit bewegter Vergangenheit

von Rupert Sommer

Fernweh garantiert: Eine ZDF-Doku widmet sich der kleinen Inselgruppe vor der Ostküste Afrikas, die immer schon ein Schmelztiegel unterschiedlichster kultureller Einflüsse war.

ZDF
Sansibar – Afrikas wilde Schönheit
Dokumentation • 21.05.2020 • 19:15 Uhr

Weiße Traumstände mit Palmenwäldern, dazu azurblaues Meer: Viele Inselansichten von Sansibar wirken tatsächlich wie Postkartenidyllen. Über der Schönheit der einzigartigen Natur sollte man allerdings die bewegte Geschichte der kleinen Inselgruppe nicht vergessen. Auch dafür sorgt die gerade in Zeiten der Reisebeschränkungen sehr sehenswerte Dokumentation "Sansibar – Afrikas wilde Schönheit" von Axel Gomille. Immerhin wurden von hier aus über viele Jahrhunderte hinweg die Schätze des afrikanischen Hinterlands verschifft – unter anderem in den Nahen Osten und nach Indien. Gewürze waren ein wichtiges Handelsgut, allerdings florierte lange auch der Sklavenhandel.

Heute zeugen noch viele historische Gebäude auf der Hauptinsel von der regen Handelsvergangenheit. Seit 2000 steht das Zentrum und der Stadtteil Stone Town als Weltkulturerbe unter dem Schutz der UNESCO. Heute gilt Sansibar vor allem als Touristenziel und als Naturwunder: Die ausgedehnten Korallenriffe an einigen Küstenabschnitten bieten farbenprächtigen Meeresbewohnern eine Heimat. Einer der ulkigsten Inselbewohner ist der sogenannte Palmendieb, ein landlebender Krebs. Er liebt Kokosnüsse, folgt ihrem Duft und bricht dafür sogar in Lagerräume und Küchen ein.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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