Unruhige Zeiten sind es, und sie gehen auch an einem der erfolgreichsten jungen Musiker der Welt nicht spurlos vorbei. "Ich lebe nicht in einer Popstar-Blase", bekräftigte Shawn Mendes jetzt im Interview mit der Agentur teleschau.

Die täglichen Schreckensmeldungen aus aller Welt, erklärt der 20-Jährige, lägen wie ein dunkler Schatten über seiner Generation: "Jedesmal, wenn wieder ein Terroranschlag passiert oder ein weiteres Schulmassaker, dann stirbt etwas in uns, und das führt dazu, dass diese Jugend verblasst."

Am heftigsten habe ihn emotional das Bombenattentat auf Konzert von Ariana Grande am 22. Mai 2017 mitgenommen, bei dem 23 Menschen einschließlich des Attentäters starben. "Der Terroranschlag in Manchester vor einem Jahr hat mich unfassbar deprimiert", erinnert sich Mendes. "Ich war noch nie so down. Ich hatte in derselben Arena eine Woche zuvor ein Konzert gegeben."

Gesprochen habe er über die schlimmen Eindrücke in erster Linie mit seiner jüngeren Schwester: "Sie ist 14", erzählt Mendes. "Als ich in ihrem Alter war, musste ich mir keine Gedanken über Terroranschläge machen, die westliche Welt schien noch etwas stabiler." Heute hingegen wache man "fast täglich mit schlimmsten Überschriften und Nachrichten über Zerstörung auf". Dennoch wolle er sich "nicht zu sehr im Negativen verfangen und rund um die Uhr darüber grübeln", erläutert der kanadische Shootingstar. Deshalb habe er den Song "Youth" geschrieben, in dem es auch heiße: "Ihr werdet meinen Schmerz nicht in Hass umwandeln."

Im Frühjahr kommt der junge Überflieger mit diesem und weiteren Songs seines aktuellen Albums "Shawn Mendes" für drei Konzerte nach Deutschland. Am 11. März spielt er in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin, am 18. März in der Kölner Lanxess-Arena und am 21. März in der Münchner Olympiahalle.


Quelle: teleschau – der Mediendienst