Nicht nur die deutsch-schwedische Krimireihe "Der Kommissar und das Meer" spielt auf der zweitgrößten Ostsee-Insel. Auch das reine Schwedenprodukt "Maria Wern, Kripo Gotland" schickt seit mittlerweile zehn Jahren Schauspielerin Eva Röse als emotional unterkühlte Ermittlerin über das Eiland. In ihrem 14. Fall kommt die alleinerziehende Mutter zweier fast erwachsener Kinder mit der großen Politik in Berührung.

In der polarisierten Atmosphäre vor dem Hintergrund des aktuellen Wahlerfolgs der Rechtspopulisten soll Wern den Mord an einer Spitzenpolitikerin aufklären und einen geplanten Anschlag verhindern helfen. Hochspannend inszeniert (Regie: Erik Leijonborg), erzählt "Maria Wern, Kripo Gotland – Tödliche Leidenschaft" von Attentaten und Terror, von Populismus und Politik – und so manch heikler Affäre.

Die eigentlich beendete Affäre mit ihrem Kollegen Sebastian (Erik Johansson) nimmt Maria in ihrem neuen Fall wieder auf. Diesmal jedoch spielen die privaten Dramen der Ermittlerin angesichts der angespannten politischen Lage eine untergeordnete Rolle: Gemeinsam mit ihrem Team soll Maria die Jahrestagung schwedischer Parteispitzen überwachen. Vor der Veranstaltung kommt es zu einem Brandanschlag – ohne Verletzte, dafür mit einer verschwundenen Parteichefin.

Ursula Henry (Amanda Ooms), die eine Affäre mit ihrem rechtspopulistischen Konkurrenten Jörgen Wilhelmsson (Staffan Kihlbom Thor) hatte, taucht zwar wieder auf, wird aber kurz darauf ermordet. Ins Visier gerät der Comedian Simon Heller (Alexander Salzberger), der sich jedoch selbst von Stalkerin Annika Berger (Liv Mjönes) bedroht sieht. Da zudem noch ein weiterer Anschlag auf das Tagungshotel angekündigt ist, bekommt Maria in dem vielschichtigen und aufregenden Krimi-Thriller alle Ermittlerinnenhände voll zu tun.


Quelle: teleschau – der Mediendienst