Model und Influencerin

Stefanie Giesinger: Werde oft belächelt und als PR-Puppet wahrgenommen

Das Model-Business ist kein Zuckerschlecken. Das musste auch Stefanie Giesinger feststellen, die "eigentlich gar nicht mehr modeln will". Ein Plan B ist schon parat.

So geht Frauenpower: Das Sky Original "Her Story" hat es sich zur Aufgabe gemacht, starke prominente Frauen in den Fokus zu rücken. Zu diesen zählt auch Model und Influencerin Stefanie Giesinger, die in der vierten Episode (Dienstag, 15. Dezember, 21.50 Uhr, Sky One und bei Sky Ticket) von ihrem Leben auf dem Laufsteg erzählt. 2014, mit 17 Jahren, triumphierte Giesinger bei Heidi Klums Casting-Show "Germany's Next Topmodel", aber in der Dokuserie gibt sie sich inzwischen kritisch. Mehr noch, die 24-Jährige gesteht gar: "Eigentlich will ich gar nicht mehr modeln."

Der Hauptgrund für diese Einstellung, sei das erforderliche, extrem hohe Maß an Selbstdisziplin. "Ich möchte mich nicht mehr so sehr unter Druck setzen mit meinem Körper", erklärt Giesinger. "Mental ist das für mich total hart, immer bewertet zu werden, vor allem nach seinem Äußeren", spricht sie offen an, was sie am Model-Business stört.

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Falls es doch dazu kommen sollte, dass sie den Model-Job an den Nagel hängt, hat die gebürtige Pfälzerin bereits einen anderen Geschäftszweig erschlossen: Gemeinsam mit ihrem Freund Marcus Butler gründete sie die Fairtrade-Modemarke nu-in, welche nachhaltige Kleidung zu erschwinglichen Preisen verspricht. Allerdings fühlt sich Giesinger als Unternehmerin teilweise nicht ernst genommen: "Ich habe schon oft das Gefühl, dass ich belächelt werde und als 'PR Puppet' wahrgenommen werde."

Auch ihre potenziell lebensgefährliche Krankheit ist in der Sky-Doku Thema. Seit ihrer Geburt leidet Stefanie Giesinger am Kartagener-Syndrom, was bedeutet, dass ihre Organe spiegelverkehrt im Körper liegen. Doch die 24-Jährige hat gelernt, damit zu leben. "Ich habe keine Angst vor dem Tod", gibt sie zu Protokoll, und fügt an: "Es ist nicht wichtig, wie lange man sein Leben lebt, sondern, wie man sein Leben lebt."

 

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Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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