Jetzt wird es skurril: Nachdem Boris Becker Steffen Henssler öffentlich als Rassisten bezeichnete, hat sich der TV-Koch nun in einem fragwürdigen Video zu dem Vorwurf geäußert. Auslöser des Streits: Noah Becker, der am Sonntag im Sommer-Special von "Grill den Henssler" zu Gast war.

Mit einem Bild von Tingeltangel Bob, einer Figur aus der Zeichentrick-Serie "Die Simpsons", fing alles an. Steffen Henssler teilte das Foto mit dem Kommentar "Jetzt bei #grilldenhenssler" auf seinem Instagram-Profil und wollte damit offenbar auf die Haarpracht seines Gastes Noah Becker anspielen.

 

Jetzt bei #grilldenhenssler #gdh

Ein Beitrag geteilt von Steffen Henssler (@steffen_henssler) am

Boris Becker, Vater von Noah Becker, fand das offenbar gar nicht witzig und bezeichnete Henssler via Twitter öffentlich als Rassisten. Ebenso monierte er, dass sein Sohn beleidigt worden sei und "Grill den Henssler"-Moderatorin Ruth Moschner zu private Fragen gestellt habe. Noah Becker selbst blaffte noch während der Sendung zurück und unterstellte Moschner und Henssler ein Verhältnis miteinander. "Selber Schuld", kommentierte wiederum Boris Becker.

Im Anschluss an die Show meldete sich dann auch Steffen Henssler zu Wort. Bei Facebook schrieb er "Gibt ja grad ein paar Diskussionen über Noah Beckers Auftritt bei uns gestern. 'Grill den Henssler' ist eine Unterhaltungsshow und dazu gehören vielfältige Gäste. Noah ist ein lockerer Typ, der seinen eigenen Style hat und meiner Meinung nach sehr unterhaltsam war – auf seine Art halt! Also deswegen: Immer schön entspannt durch die Hose atmen."

Den Vorwurf, dass er Rassist sei, wollte Henssler dann wenig später allerdings nicht einfach so stehen lassen. In einer Video-Botschaft wandte er sich direkt an Boris Becker und erklärte – mit rollendem "r" in einer Art Hitler-Parodie – dass er zugebe, dass der Vergleich von Noah Becker mit Tingeltangel Bob "an den Haaren herbeigezogen" sei. "Aber seien sie versichert," so Henssler mit erhobenem Zeigefinger weiter, "dieser Post war alles, aber nicht rassistisch." Zudem spreche es für Boris Becker, dass er für seinen Sohn kämpfe wie ein Löwe.