Werbespot beim Super Bowl

Winona Ryder und "Edgar mit den Scherenhänden"

Der Super Bowl ist berühmt für seine besonders aufwendigen und kreativen Werbespots. Eine Automarke schickte den Sohn von "Edward mit den Scherenhänden" ins Rennen.

Dass die Tampa Bay Buccaneers am Sonntag mit einer Machtdemonstration den Super Bowl gewannen, ist nur ein Teil des Sportevents. Berüchtigt ist das Finale der Football-Liga NFL auch für die Werbespots in der Halbzeit. 2021 blätterten die Unternehmen rund 5,6 Millionen Euro für 30 Sekunden hin – die gilt es zu nutzen.

Automobilhersteller Cadillac sorgte in diesem Jahr mit einer Referenz an "Edward mit den Scherenhänden" (1990) für Aufsehen, vor allem auch durch die Besetzung. Denn sowohl in der Fantasy-Komödie – damals spielte sie an der Seite von Johnny Depp – als auch im Werbespot dabei: Winona Ryder.

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Erneut schlüpfte die 49-jährige Schauspielerin ("Stranger Things") in die Rolle von Edwards Geliebter Kim. Im Cadillac-Spot hat sie zudem die Sprecherrolle inne. "Dies ist die Geschichte von einem Jungen mit Scheren als Händen. Nein, nicht diese", leitet Ryder augenzwinkernd ein. Denn es geht diesmal nicht um Edward, sondern um dessen Sohn Edgar, der vom jungen Schauspieler Timothée Chalamet ("The King") verkörpert wird. Und Edgar hat naheliegenderweise mit allerlei Problemen zu kämpfen. Als Student im Hörsaal zieht er mit seinen Scheren Magnete an und beim Werfen mit Freunden – der passende American-Football-Bezug – plättet er beim Fangversuch das Spielgerät.

Winona Ryder in der Rolle der Mutter sieht die Misere natürlich mit Bedauern – und ihre Idee führt zum Twist des Spots. Am Ende setzt sie sich mit Edgar in einen vollelektrischen Cadillac Lyriq, in dem es nicht zwingend nötig ist, das Lenkrad anzufassen. Dabei kommt dem Jungen mit den Scherenhänden natürlich eine freihändige Fahrtechnologie zu Gute und er schafft es doch auf die Straße – "auch wenn er immer noch nicht ausgezogen ist", wie Mutter Kim alias Winona Ryder betont bemüht erklärt. "Was für seine Mutter in Ordnung war. Wirklich."


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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