Zehnte Staffel

"The Voice of Germany": Ein Jubiläum und zwei Doppel

von Rupert Sommer

Die Jury von "The Voice of Germany" ist in der zehnten Staffel so voll besetzt wie noch nie. Ob Samu Haber und Rea Garvey sowie Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß auch als Team funktionieren?

ProSieben
The Voice of Germany
Show • 08.10.2020 • 20:15 Uhr

Zehn Staffeln "The Voice of Germany"-Staffel – und zum Jubiläum gibt es viel Neues. Die beliebte, quotenstarke Show-Reihe, die abwechselnd bei ProSieben und SAT.1 läuft und nun wieder an einem Donnerstagabend bei ProSieben startet, hält sich weiterhin fest an ihrer Devise: "It's Nothing But The Voice". Soll heißen: Was zählt, ist die überzeugendste Stimme. Hier geht es nicht um die coolsten Sprüche oder das flippigste Aussehen der Kandidaten. Doch um diesmal Claudia Emmanuela Santoso, die Vorjahressiegerin, abzulösen, müssen die Talente gleich sechs Musikprofis überzeugen. Die größte "The Voice"-Jury aller Zeiten.

Auf den roten Coach-Sesseln mit der dramaturgisch wichtigen Dreh-Funktion fläzen sich diesmal nicht nur Routiniers wie Mark Forster. Nico Santos, der Chartstürmer, der in der neunten Staffel noch eine Sonderrolle als Retter für zunächst aussortierte Gesangsstars hatte, bekommt nun einen festen Juroren-Platz. Yvonne Catterfeld hat sich mit Stefanie Kloß, der "Silbermond"-Frontfrau, zusammengeschlossen. Beide bilden nun gemeinsam den ersten "weiblichen Doppelsessel".

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Besonders viel Wirbel dürfte allerdings vom Männer-Doppel zu erwarten sein: Für jeweils Unisono-Entscheidungen müssen sich die Rock-Raubeine Rea Garvey und Samu Haber zusammenraufen. Was ihnen Selbstbewusstsein geben dürfte: Sie formieren einen erfolgsverwöhnten Zweifach-"TVOG"-Gewinner-Doppelstuhl.

Beim Damen-Juroren-Team ist schon im Vorfeld nur Harmonie im Spiel – offiziell zumindest. "Ich hab' noch nie so schnell ja gesagt", sagt Yvonne Catterfeld über die Entscheidung, sich zu einem Doppel zusammenzuschließen. Und Stefanie Kloß pflichtet ihr bei: "Wir waren uns innerlich beide sicher, dass es mit uns funktionieren würde."

Zweite Chance für zehn Kandidaten

Zumindest mit einem winzigen Schuss Verhaltenheit in der Einschätzung geht der Ire Garvey das Trans-Europa-Duett mit dem "alten Finnen" Samu Haber an. "Sicher ist es einfacher, alleine auf einem der roten Stühle zu sitzen", sagt Rea Garvey. "Aber zu zweit macht es einfach mehr Spaß. Und deshalb machen wir das alles doch: um Spaß zu haben."

Rückkehrer gibt es auch bei den Kandidaten: Zehn frühere Teilnehmer, die es nicht bis zum Sieg geschafft haben, bekommen eine zweite Chance. Zum Beispiel Pamela Falcon oder Alex Hartung.

Am Konzept der Sendung wird dagegen nicht gerüttelt. Zunächst stellen sich die Kandidaten in der sogenannten "Blind Audition"-Phase vor, während der nur die Stimmqualität zählt. Denn werden sie von den Coaches für weitere Wettbewerbsrunden speziell geschult. Zunächst folgen die sogenannten "Battles" – also Duell-Kämpfe – auf die "Blind Auditions". Danach geht es in die "Sing Off"-Phase.

Und auch für Nico Santos gibt es einen Nachrücker auf einer Online-Bühne neben der linear ausgestrahlten Show – Michael Schulte. 2011 war er selbst Finalist bei "The Voice of Germany" und landete auf dem dritten Platz. Nun kehrt Schulte zurück: Der Sänger wird Coach der Online-Show "The Voice: Comeback Stage by SEAT".

Wegen der Corona-Kontaktbeschränkungen sieht es diesmal im Zuschauerraum anders aus: Dort sollen sich im Rahmen der "Papplikum"-Fanaktion Fotos von eingefleischten TVOG-Anhängern auf den Sesseln finden.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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