"Alles ist erlaubt – sogar Mord und Vergewaltigung", titelte "Focus Online" im vergangenen Jahr über eine russische Survivalshow, die an die Bestseller-Reihe "Die Tribute von Panem" angelehnt sein soll. Dass die Behauptung Unfug war, stellte der Macher der Show, die wohl in diesem Jahr ausgestrahlt wird, schnell klar.

Ebenso unblutig dürfte auch das Format "The Wheel – Survival Games" des Bezahlsenders Discovery verlaufen, auch wenn es sich – laut PR – auf die Fahnen geschrieben hat, spektakulär wie "Panem" zu werden.

Für die demnächst in Deutschland startende Show (ab 15. August, dienstags, 21 Uhr) ließ der Sender sechs Kandidaten zum Überlebenskampf in der südamerikanischen Wildnis antreten. Als wäre es noch nicht Herausforderung genug, auf sich alleine gestellt in der freien Natur zu überleben, verschärft die Show die Bedingungen: Jeweils zum Halb- und Vollmond müssen die sechs Kandidaten ihre Positionen tauschen und von einer in die nächste Vegetationszone wechseln. Heißt: Vom trockenen Hochland geht es ins den schwülen Regenwald oder auf schneebedeckte Gipfel.

In den USA lief das Format bereits im Fernsehen, Berichte über in der Wildnis verschollene Kandidaten sind nicht überliefert. In Deutschland hatte zuletzt ProSieben ein ähnlich gelagertes TV-Experiment gewagt: In "Wild Island" setzte der Sender eine Gruppe von 14 Abenteuerlustigen auf einer Insel vor der Küste Panamas aus.


Quelle: teleschau – der Mediendienst