Wolfgang Petry überrascht seine Fans mit neuem Song – auf Kölsch
Das Ruhrgebiet hat Wolfgang „Wolle“ Petry 1997 schon besungen. Seine Heimat wird daher fälschlicherweise häufig irgendwo zwischen Dortmund und Duisburg verortet. Auch für Party-Hits wie „verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“ (1992) und „Wahnsinn“ (1983) ist der „Kumpelrocker von nebenan“ bekannt. Sein neues Lied ist eine Rückschau auf sein bewegtes Leben und gleichzeitig ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft.
So kam es zum kölschen Song von Petry
Wie es zur Komposition auf Kölsch kam, erklärt der Musiker selbst: „Ich denke schon mein ganzes Leben auf Kölsch und muss mir ständig alles übersetzen“, sagt Petry. „Mittlerweile gefällt es mir richtig gut, kölsche Texte zu schreiben und (es) geht wie von selbst.“ Köln ist dabei ein zentraler Fixpunkt im Leben des Musikers: „Wenn ich nach Köln fahre, ist das wie ein Schalter, der sich umstellt! Ich bin sofort wieder da, wo mein Leben mit und in dieser Sprache begonnen hat“, sagt er, „Köln ist einfach meine Heimatstadt. Hier darf ich Wolli sein. So wie ich bin.“
In „Mr bruche keiner“ erinnert sich Petry an seine ersten Beatbands und frühe Freundschaften zurück. Er singt aber auch über das Älterwerden. „Man kann so viele Sachen selbst erledigen, doch meistens hat man zu viel Angst davor oder ist zu bequem. Gerne zu geben – das ist gut fürs Herz“, sagt er über die Botschaft seines neuen Songs.