Trainerdiskussion

ZDF-Expertin schlägt Christian Streich als neuen Bundestrainer vor

30.06.2026, 14.35 Uhr
Nach dem WM-Debakel gegen Paraguay bringt ZDF-Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein Christian Streich als möglichen neuen Bundestrainer ins Gespräch.

Die Wetten für eine Fortsetzung von Julian Nagelsmann (38) im Amt des Bundestrainers stehen nach dem blamablen WM-Aus gegen Paraguay eher schlecht. Er selbst ("Ich bin keiner, der wegläuft") will weitermachen, "wenn der DFB das will". ZDF-Experte Christoph Kramer (35) hingegen sagte noch im nächtlichen WM-Studio: "Es ist klar, dass irgendwas passieren wird. Es gibt Mechanismen und die werden greifen." Die Mechanismen, um die auch Nagelsmann weiß, lauten meist: Trainer raus.

Alle Fußball-Welt glaubt, dass es nach einem Abschied von Nagelsmann nur einen Nachfolger geben könne – Jürgen Klopp (59). Aber Katrin Müller-Hohenstein (60) brachte einen neuen Namen ins Spiel – und das Studiopublikum quittierte den Vorschlag mit Beifall: Wie wäre es denn mit Christian Streich (61)?

Müller-Hohenstein hat einen besonderen Trainer-Vorschlag

"Tja", seufzte die ZDF-Moderatorin aus tiefstem enttäuschten Herzen, "suchst du noch nen Job, Christian?" Das Publikum applaudierte, Streich, fast 30 Jahre lange Trainer beim SC Freiburg und als solcher eine Vereins-Ikone, prustete nur und schüttelte leicht fassungslos über die Frage den Kopf. Aber: Ein klares Dementi war's nicht.

Das gab es auch von Per Mertesacker (41) nicht. Der sprach über den jetzt nach dem Desaster notwendigen Umbruch. Bei dem geklärt werden müsse, "wer kann, wer möchte noch dabei sein?" Jeder müsse sich die Frage stellen, "ob er sich das noch mal geben" möchte. Da machte Müller-Hohenstein ein völlig neues Fass auf: "Würdest du gerne dabei sein, als DFB-Sportdirektor?", fragte sie Mertesacker. Der wurde spürbar kalt erwischt. "Och, ich bin eigentlich glücklich hier bei euch im Moment", sagte er verlegen, ergänzte "und so möchte ich das eigentlich stehen lassen", und verabschiedete sich ins vielsagende Schweigen.

Mertesacker ist DFB-affin und mehr als "nur" ein Ex-Spieler. Er leitete bis Ende der aktuellen Saison die Nachwuchsakademie beim FC Arsenal London. 2018 rekrutierte ihn der damalige DFB-Manager Oliver Bierhoff für den "DFB-Expertenrat", der sich mit der Aufarbeitung der damaligen WM-Pleite (erstmaliges Ausscheiden in der Gruppenphase) befasste.

Ist auch Rudi Völlers Sportdirektor-Sessel in Gefahr? Viele Fachleute, auch die ZDF-Experten, waren sich in dem, was Christian Streich sagte, einig: "Es ist nicht nur der Trainer." Und auch nicht nur die Spieler. Sondern auch der ganze Verband. Also auch der Sportdirektor. Fortsetzung folgt.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH

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