Deutsche Band feiert Jubiläum

"Die Prinzen – 30 Jahre": ARD-Doku bietet Blick hinter die Kulissen

von Julian Weinberger

In den Neunzigern produzierten sie einen Hit nach dem anderen, erfolgreich sind Die Prinzen bis heute. Eine ARD-Doku rekapituliert die Erfolgsgeschichte der Band – mit bislang unveröffentlichten Details.

ARD
Die Prinzen – 30 Jahre
Dokumentation • 03.10.2021 • 23:50 Uhr

Sie waren eine der ersten Ostbands, die nach der Wende in ganz Deutschland beständig Erfolge feierten: Die Prinzen, eine A-cappella-Truppe aus Leipzig, stürmten bereits 1991 mit dem Album "Das Leben ist grausam" die deutschen Charts. Auch 30 Jahre später hat sich an der Popularität der stets sympathisch auftretenden Gruppe um Tenor Sebastian Krumbiegel und Bariton Tobias Künzel nichts geändert. Bestes Beispiel: Das 2021 veröffentlichte Album "Krone der Schöpfung" platzierte sich auf Platz zwei der Charts. Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Prinzen erzählt die Dokumentation "Die Prinzen – 30 Jahre" in der ARD nun die Erfolgsgeschichte der Band. "Wir haben uns immer darum gekümmert, dass wir nicht auf einem Punkt stehen bleiben, sondern haben immer nach neuen Wegen gesucht", erklärte Sebastian Krumbiegel einst im Interview.

Regisseur Jens Strohschnieder versucht in seinem Film zu ergründen, wie die Prinzen zur nicht mehr weg zu denkenden Institution in der deutschen Musiklandschaft wurden. Für das Bandporträt begleitete der Filmemacher die Musiker unter anderem bei ihren Proben für ein Studiokonzert. Außerdem gaben ihm die Bandmitglieder Einblicke in ihr "Hauptquartier" in Leipzig. Hartgesottene Fans der Prinzen erwarten in der 45-minütigen Dokumentation bislang unveröffentlichte Einblicke aus drei Jahrzehnten Bandgeschichte. Alle anderen Zuschauer kriegen mehr als nur eine Ahnung, warum man diese Band heute getrost zu den wichtigsten im Lande zählen darf.

Die Prinzen – 30 Jahre – So. 03.10. – ARD: 23.35 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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