"Staying Alive": Das hält die Sendung noch parat
Rock und Soul aus dem Grab
Viele musikalische Weltstars sind zu früh verstorben. ProSieben holt einige von ihnen in der Show „Staying Alive – Stars singen mit Legenden“ virtuell auf die Bühne zurück und lässt sie zusammen mit aktuellen Künstlern auftreten. Möglich macht das moderne Technik. In der ersten Folge konnte das Publikum so schon Elvis Presley und Whitney Houston erleben. Doch wie geht es weiter?
Royaler Auftritt bei „Staying Alive“
Einer der nächsten technisch reanimierten Sänger kam als Farrokh Bulsara auf die Welt. Handelt es sich wirklich um einen echten Star? Ja, denn unter seinem Künstlernamen ist er bis heute weltberühmt: Freddie Mercury. Besonders bekannt ist dieser als Mitbegründer, Frontmann, Leadsänger und Songwriter der Rockband Queen. 1991 verstarb er im Alter von 45 Jahren an den Folgen einer AIDS-Erkrankung.
„Staying Alive“: Duett zweier Frontmänner
Mit dem virtuellen Freddie Mercury zusammen auftreten wird unter anderem Samu Haber. Der Finne war das Gesicht der Band Sunrise Avenue und Coach in der Musik-Show „The Voice of Germany“. Samu hörte mit zehn Jahren den ersten Queen-Song und war direkt verzaubert: „Es ist, als würde sich etwas in dir verändern und dich berühren. Es wirkte wie eine Droge.“ Als Duett singen die beiden Künstler den größten Hit von Sunrise Avenue: „Fairytale Gone Bad“.
Girlgroup auf einer Bühne mit Freddie Mercury
Auch die „No Angels“ dürfen zusammen mit dem ehemaligen Queen-Leadsänger performen. Der hat für Sängerin Sandy Mölling eine besondere Bedeutung: „Meine Karriere hat mit Freddie angefangen.“ Denn Sandy bewarb sich mit dem Queen-Song „Bohemian Rhapsody“ bei der Gesangsshow „Popstars“, aus der die Girlgroup No Angels hervorging. Genau dieses Lied darf sie jetzt an der Seite des technisch wiederbelebten Queen-Sängers vortragen, und hier heißt es bekanntlich: „Oh, mamma mia, mamma mia (Mamma mia, let me go)“.
Retro-Soul-Star bei „Staying Alive“
Amy Winehouse ist die nächste digital auferstandene Künstlerin in Folge zwei. Sie hauchte vor allem mit ihrer dunklen Soul-Stimme Retro-Sounds neues Leben ein. Das Ergebnis waren Hits wie „Rehab“ oder „Back to Black“. 2011 verstarb die Künstlerin an einer Alkoholvergiftung.
Amy und Sasha
Als Gesangspartner der virtuell reanimierten Amy Winehouse tritt unter anderem der deutsche Popsänger Sasha auf. Grund dafür dürfte vor allem dessen Rockabilly-Projekt Dick Brave and the Backbeats sein. Das ungleiche Duo wird Sashas Hit „I Feel Lonely“ zum Besten geben.
„Staying Alive“: Wann geht es weiter?
Die zweite Show war am Samstag, den 02. Mai auf ProSieben zu sehen. Wer die Auftritte der wiederbelebten Weltstars verpasst hat, kann diese am nächsten Tag ab 11:00 Uhr nachholen. Zudem steht die Sendung nach der linearen Ausstrahlung kostenlos auf Joyn zur Verfügung. Abonnenten des kostenpflichtigen Streamingdiensts Joyn+ können sich bereits jetzt die Performances der technisch reanimierten Gesangslegenden anschauen.
Düstere Aussichten für „Staying Alive“
Dass es noch weitere Fortsetzungen geben wird, scheint eher unwahrscheinlich. Zwar fasst ProSieben die beiden ersten Folgen ausdrücklich unter der Bezeichnung „Staffel 1“ zusammen und erweckt so den Eindruck, als könnten weitere Staffeln folgen. Verstorbene Weltstars gäbe es dafür auch sicherlich genug. Die erste Folge kam beim TV-Publikum jedoch nicht gut an. Davon zeugen nicht nur zahlreiche negative Kommentare, sondern auch die Einschaltquoten. In der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten am 25. April 2026 nämlich nur magere 0,185 Millionen Zuschauer ein.
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