Lloyd Bacon

Lesermeinung
Geboren
16.01.1890 in San José, Kalifornien, USA
Gestorben
15.11.1955 in Burbank, Kalifornien, USA
Sternzeichen
Biografie
Lloyd Bacon ist zunächst Bühnenschauspieler in Kansas City, Los Angeles, New York. Mit 18 Jahren kommt er als Schauspieler zum Film und spielt in zahlreichen Chaplin-Filmen der Essenay- und Mutal-Periode, arbeitet später für Mack Sennett und inszeniert Komödien von Lloyd Hamilton. In den Dreißigerjahren inszeniert er vorwiegend Musikkomödien und Gangsterfilme, die bestimmenden Genres jener Jahre. Bacon, der über 30 Jahre zu den führenden Hollywoodregisseuren zählt, hat den frühen berühmten Tonfilm "Sonny Boy" (1928) mit Al Jolson für die Warner Brothers inszeniert.

"Parade im Rampenlicht" (1933) gemeinsam mit dem Choreographen Busby Berkeley inszeniert, gehört gemeinsam mit "Die 42. Straße" (1933) und "Goldgräber von 1937" zu seinen bedeutendsten Musicals. In seinen Gangsterfilmen hat er immer wieder den noch weniger bekannten Humphrey Bogart besetzt, so 1937 in "San Quentin" mit Ann Sheridan, im gleichen Jahr "Mord im Nachtclub" mit Bette Davis, 1938 "The Racket Busters" und den im Westerngenre spielenden Gangsterfilm "Oklahoma Kid" mit James Cagney.

In einem der interessantesten Gangsterfilme von Bacon, "12 Monate Bewährungsfrist" (1939) kommen einige der bekanntesten Stars der Warner zusammen, neben George Raft, William Holden und dem soeben bekannt werdenden Bogart die große alte Dame Flora Robson. Ein wunderbarer Bacon-Film mit Bogart und Edgar G. Robinson ist der oft burleske "Orchid, der Gangsterbruder" von 1940 und schließlich treffen die beiden großen Künstler Bacon und Bogart noch einmal zusammen in dem Seekriegsfilm "Einsatz im Nordatlantik" (1943).

In den Fünfzigerjahren nimmt die Brillanz seiner Filme ab, sie bieten leichte, manchmal auch seichte Unterhaltung. Doch Mittelmaß, das ihm die Autoren Jean-Pierre Coursodon und Betrand Tavernier in "Trente Ans de cinema americain" als Wertung angeben, erscheint ein zu hartes Urteil, selbst für die beiden letzten Filme. In "Lockende Venus" ("1954) spielt Jane Russeell eine Millionenerbin auf Europatrip, in "Sie sagte niemals nein" sind Robert Mitchum und Jean Simmons die Stars.

Weitere Filme von Lloyd Bacon: "Alle Griffe erlaubt" (1931), "Badenix" (1932), "Der Mann mit der Kamera", "Mast und Schotbruch" (beide 1933), "Der Schrecken der Rennbahn", "Eine Nacht in Paris" (beide 1934), "Frisco Kid" (1935), "Kain und Mabel" (1936), "Der kleine Star", "Vier Leichen auf Abwegen" (beide 1938), "Geheimagenten" (1939), "Mr. X auf Abwegen", "Der Herzensbrecher" (beide 1941), "Die fröhliche Gauner GmbH" (1942), "Fünf Helden" (1943), "Der Sonntagsgast" (1944), "Der Pantoffelheld" (1948), "Seine Frau hilft Geld verdienen" (1950), "Froschmänner" (1951) und "Der große Aufstand" (1953).

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